HWN 13 Ahrensklint: Wandern ab Schierke

HWN 13 Ahrensklint: Wandern ab Schierke

📷 Ahrensklint von Thomas Binder unter Lizenz CC BY-SA 4.0

Der Ahrensklint (HWN 13) ist eine Granitklippe oberhalb von Schierke am Glashüttenweg. Die Harzer Wandernadel gibt für den Felsen 822 Meter Höhe an. Von oben reicht der Blick bei guter Sicht zum Brocken, Wurmberg, den Leistenklippen und über Oberschierke.

Fels und geschichtlicher Forstort

Unter der älteren Bezeichnung „Arneklint“, sinngemäß Adlerfels, gilt der Ahrensklint als ältester überlieferter Name eines Forstortes im Schierker Gebiet. Vor 1411 gehörte er der Wernigeröder Bürgergemeinde. Am 28. Januar 1411 erwarb ihn der Graf zu Stolberg-Wernigerode zur Erweiterung seines Wald- und Jagdgebiets; später fanden hier herrschaftliche Gesellschaftsjagden statt.

Der Aussichtsfels ist über eine Eisenleiter beziehungsweise Metallstufen erschlossen. Der kurze Aufstieg ist optional: Bei Nässe, Eis, starkem Wind oder fehlender Schwindelfreiheit bleibst du unten. An der Felskante brauchen Kinder unmittelbare Begleitung.

Start in Schierke

Von Schierke führen ausgeschilderte Wege zum Glashüttenweg und weiter zum Ahrensklint. Für die Autoanreise nutzt du ausschließlich ausgewiesene Parkflächen wie das Parkhaus Am Winterbergtor oder den Parkplatz Alte Bobbahn; die übrige Ortslage ist Parkverbotszone. Die Tour beginnt damit bereits im Ort und führt stetig in höhere Waldlagen.

Schierke erreichst du auch mit der Buslinie 264 oder der Harzer Schmalspurbahn. Der Bahnhof liegt oberhalb des Orts, was für manche Wanderplanung günstig ist, aber einen zusätzlichen Fußweg zum gewünschten Einstieg bedeuten kann.

Variante ab Drei Annen Hohne

Die Harzer Wandernadel nennt Drei Annen Hohne über den Trudenstein (HWN 17) als zweiten sinnvollen Start. Drei Annen Hohne ist Bahnknoten der Harzer Schmalspurbahnen und dadurch für eine Tour ohne Auto interessant. Über Glashüttenweg und Trudenstein entsteht eine stempelreiche Strecken- oder Rundwanderung.

Vom Ahrensklint kannst du die Wanderung in Richtung Gelber Brink (HWN 22) fortsetzen. Eine Kombination mit Brocken oder Hohnekamm verlängert die Tour erheblich; lege Verlauf, Höhenmeter und Rückfahrt vorher fest, statt spontan immer weitere Klippen anzuhängen.

Schwierigkeit und Ausrüstung

Die Waldwege sind je nach Variante mit steinigen, wurzeligen und steileren Passagen verbunden. Für den Zustieg brauchst du griffige Schuhe und normale Mittelgebirgskondition, für die Leiter zusätzlich Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Kinderwagen und Rollstuhl sind für den Felszugang nicht geeignet.

Im Hochharz kann sich das Wetter rasch ändern. Nimm Regen- und Windschutz, Wasser sowie eine Offline-Karte mit. Auf Nationalparkwegen gilt Wegegebot und Leinenpflicht. Prüfe vor dem Start die aktuelle Sperrungskarte und meide den Wald bei Sturm.

Dieser 📍 Google-Maps-Link markiert HWN 13 am Ahrensklint.

Auf einem Handy kannst du auch diesen 🗺️ Link verwenden, um den Ort in einer Kartenapp zu öffnen.

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Quellen und aktuelle Planung

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