HWN 51 Carlsturm: Wandern ab Trautenstein

HWN 51 Carlsturm: Wandern ab Trautenstein

📷 Karlshaus von Bastindh in der Wikipedia auf Deutsch unter Lizenz CC BY-SA 3.0

Der Carlsturm steht auf der 626 Meter hohen Carlshaushöhe zwischen Trautenstein, Hasselfelde und Sophienhof. Der 1998 errichtete, 50 Meter hohe Stahlfachwerkturm dient der Harzer Schmalspurbahnen GmbH als Funkturm und besitzt eine Besucherplattform. Bei klarer Sicht reicht das Panorama über den Oberharz und weit in das Harzvorland; Nebel, Eis oder starker Wind können den Aufstieg jedoch unattraktiv oder unsicher machen.

Der Stempelkasten befindet sich unten am Turmgelände. Wer nur den Stempel sammeln möchte, muss die Plattform daher nicht besteigen. Die freie Stahlkonstruktion und die Treppen sind nicht barrierefrei und können bei Nässe rutschig sein.

Tourenplanung und Startpunkte

Als kompakter Start empfiehlt die Harzer Wandernadel den Parkplatz Radwegehaus an der B 81 zwischen Hasselfelde und Ilfeld. Von dort geht es überwiegend über breite Wald- und Wirtschaftswege zur Carlshaushöhe. Eine längere, offiziell beschriebene Variante startet an der Tourist-Information Hasselfelde: Hin und zurück sind rund 13,3 Kilometer, etwa 3:25 Stunden und eine mittlere Kondition einzuplanen.

Von Trautenstein lässt sich der Carlsturm in eine große Runde mit Walzenhütte (HWN 50), Oberharzblick (HWN 47), Stierbergsteich (HWN 48) und Ziegenalm Sophienhof (HWN 97) einbauen. Diese Kombination ist eine Tagestour und sollte nicht aus den Luftlinien zwischen den Stempeln berechnet werden. Eine weitere sinnvolle Alternative beginnt in Sophienhof; sie verbindet Waldwege und die Hochflächen rund um den Stierberg.

Wegcharakter, Saison und Einkehr

Die üblichen Zugänge verlaufen lange auf gut erkennbaren Forstwegen, können nach Regen aber weich oder ausgewaschen sein. Der letzte Abschnitt steigt zur Höhe an. Feste Wanderschuhe, Windschutz und ausreichend Wasser gehören auch bei einer vermeintlich einfachen Turmtour ins Gepäck. Im Winter sind vereiste Turmstufen und nicht geräumte Waldwege das Hauptproblem; bei Gewitter bleibt man dem Metallturm fern.

Eine verlässliche Einkehr gibt es direkt am Turm nicht. Proviant ist deshalb sinnvoll. Gastronomie findet sich in Hasselfelde, Trautenstein oder – bei einer passend geplanten Runde – an der Ziegenalm in Sophienhof; Öffnungszeiten vorab prüfen.

Konkreter Tourencheck

Entscheide vor der Abfahrt, ob der Carlsturm das alleinige Ziel oder Teil einer großen Oberharzrunde sein soll. Für den kurzen Besuch ist das Radwegehaus der klare Orientierungspunkt; ab Hasselfelde entstehen gut 13 Kilometer, ab Trautenstein oder Sophienhof andere Rückwege. Der Turm ist daher kein geeigneter Treffpunkt für Gruppen, die von unterschiedlichen Starts „irgendwann oben“ zusammenkommen wollen. Track, Parkplatz und Treffpunkt sollten vorab eindeutig vereinbart sein.

Auf der Carlshaushöhe ist der Wind oft stärker als im geschützten Wald. Schon unten am Turm lässt sich prüfen, ob die offene Metalltreppe trocken und für alle Mitwandernden angenehm ist. Wer Höhenangst hat, sammelt den Stempel am Boden und genießt die Lichtung. Für eine Kombination mit HWN 47, 48, 50 oder 97 gehören Tageslichtreserve und eine echte Pausenplanung dazu; zwischen den Kästen liegen keine durchgehend bewirtschafteten Wege.

Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.

Auf einem Handy kannst du auch diesen 🗺️ Link verwenden, um den Ort in einer Kartenapp zu öffnen.

Stempel in der Nähe

Quellen und aktuelle Planung

Buddy

Dein Harzer Wanderbuddy hilft dir beim Planen von Touren rund um die Harzer Wandernadel. Entdecke außerdem unsere App NEU für eine einfachere Tourenplanung.