HWN 64 Böser Kleef: Aussicht und Rundwege
📷 Blick auf Altenbrak von Benutzer:Hejkal unter Lizenz CC BY-SA 2.0 de
Der Böse Kleef ist eine Klippe oberhalb von Altenbrak. Unter alten Eichen liegt ein Rastplatz mit Schutzhütte; der Stempelkasten befindet sich nach offizieller Angabe in dieser Hütte. Von dort blickt man über den Ort und in das Bodetal. Der Name klingt dramatischer als der Platz wirkt, doch die Lage an einer Felskante verlangt trotzdem Aufmerksamkeit.
Die Hütte schützt bei einem Schauer, ist aber weder bewirtschaftet noch als Übernachtungsplatz gedacht. Besonders in belaubter Zeit kann das Panorama eingeschränkter sein als auf Winter- oder Frühjahrsfotos.
Tourenplanung und Startpunkte
Der einfachste Start ist das Alte Forsthaus Todtenrode (HWN 65). Von dort folgt man dem ausgeschilderten Waldweg zum Bösen Kleef. So lassen sich zwei Stempel auf einer kurzen Hin-und-zurück-Tour verbinden. Wer in Altenbrak startet, muss den Anstieg aus dem Tal bewältigen und kann den Aussichtspunkt in den Todtenroder Ringweg einbauen.
Die regionalen Terrainkurwege führen eine 5,7 Kilometer lange Todtenroder Runde ab Altenbrak. Aktuell markierte Sperrungen einzelner Bodetal-Rundwege ändern sich; deshalb vor Ort nicht auf einen alten GPX-Track bestehen. Eine Verlängerung zur Schöneburg (HWN 63) ist möglich, ergibt aber eine deutlich größere Höhenrunde.
Wegcharakter, Saison und Einkehr
Der Zugang ab Todtenrode verläuft überwiegend auf Waldwegen, der Aufstieg aus Altenbrak ist steiler und länger. Wurzeln, feuchte Erde und Laub sind die typischen Schwierigkeiten. An der Klippe nicht über Absperrungen oder an die ungesicherte Kante treten.
Eine mögliche Einkehr ist das Gasthaus Todtenrode, sofern es geöffnet ist. Vor jeder Kombitour lohnt ein Blick in die Defektmeldungen; aktuell betrifft eine Meldung in dieser Nachbarschaft HWN 63 Schöneburg, nicht HWN 64 oder HWN 65. Wer aus Altenbrak aufsteigt, sollte den Rückweg vorab festlegen: Der Abstieg über denselben bekannten Weg ist bei unsicherer Wegelage meist besser planbar als eine spontane Runde.
Konkreter Tourencheck
Für HWN 64 entscheidet der Start über den Charakter: Vom Forsthaus Todtenrode ist es eine kurze Waldverbindung, aus Altenbrak eine deutlich anstrengendere Höhenrunde. Der Kasten sitzt in der Schutzhütte, sodass weder eine Suche direkt an der Klippe noch ein Schritt über die Aussichtskante nötig ist. Bei voller Belaubung fällt der Blick kleiner aus, während nasses Herbstlaub den Zugang anspruchsvoller macht.
Wer HWN 64 und 65 kombiniert, plant die Einkehr nur nach bestätigter Öffnung des Gasthauses. Eine Erweiterung zur Schöneburg bringt zusätzliche Kilometer und den aktuell gemeldeten Defekt von HWN 63 ins Spiel. Bei einer Talrunde werden Abstieg und Rückkehr nach Altenbrak auf der Karte vollständig geprüft, bevor man oben einen vermeintlichen Rundweg wählt. Die Hütte ist Wetterschutz für eine Pause, aber weder Notunterkunft mit Ausstattung noch Ort zur Müllentsorgung. Bei Gewitter bleibt die Klippe vollständig außen vor.
Navigation zum Stempelkasten
Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.