HWN 171 Altarklippe: Wandern ab Hahnenklee
📷 Altarklippe von Thomas Binder unter Lizenz CC BY-SA 4.0
Die Altarklippe (516 m ü. NN) liegt zwischen Hahnenklee und Wolfshagen, oberhalb des Granestausees. Von hier bietet sich ein einzigartiger Blick über die Granetalsperre.
Historische Bedeutung
Der Name der Altarklippe ist nicht eindeutig geklärt. Es wird vermutet, dass der Hildesheimer Bischof Altfrid (ca. 800–874) hier Gottesdienste abhielt, um die heidnische Bevölkerung des Harzes zum christlichen Glauben zu bekehren.
Wanderwege zur Altarklippe
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Hahnenklee: Vom Parkplatz am Hotel Harzhöhe (Triftstraße) führt ein etwa 5,3 km langer Weg ohne große Höhenunterschiede zur Altarklippe.
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Wolfshagen: Start am Campingplatz, dann steiler Anstieg über den Mauserücken zu den Altarklippen.
Tourenwahl und Schwierigkeit
Die offizielle HWN-Empfehlung setzt in Hahnenklee an: Über die Wegkreuzung Rolle nähert man sich der Klippe ohne die großen Höhenunterschiede des Wolfshagener Anstiegs. Die Angabe von rund 5,3 Kilometern ist als einfache Wegstrecke der beschriebenen Variante zu verstehen; je nach Parkplatz und gewähltem Rückweg kann die Tour länger werden. Ab Wolfshagen ist der Weg kürzer planbar, verlangt am Mauserücken jedoch spürbar mehr Steigung.
Die Stempelstelle liegt auf etwa 490 bis 516 Metern Höhe – die Quellen unterscheiden zwischen Standort- und Klippenhöhe. Für die Navigation ist deshalb die Koordinate des Stempelkastens entscheidend, nicht eine Gipfelangabe. Waldwege und schmalere Pfade können nach Regen schlammig sein; im Herbst verdeckt Laub Wurzeln und Steine. An der Aussichtsklippe ist Trittsicherheit gefragt, Kinder brauchen Aufsicht und Hunde bleiben unter Kontrolle.
Versorgung, Aussicht und Saison
Unterwegs gibt es keine verlässlich geöffnete Einkehr. Proviant und Getränke werden in Hahnenklee oder Wolfshagen organisiert. Die Aussicht über die Granetalsperre hängt von Vegetation, Wetter und Sicht ab; Nebel oder tief hängende Wolken können das Panorama vollständig nehmen. Im Winter sind vereiste Abschnitte möglich.
Wer weitere Stempel sammeln möchte, plant von Hahnenklee eine größere Runde mit Liebesbank HWN 112 oder Zielen im ehemaligen Bergbaurevier. Die Verbindung zu Heimberg oder Maaßener Gaipel ist eine eigenständige längere Tour, keine unmittelbare Nachbarschaftsrunde. Aktuelle Forsthinweise und lokale Sperrungen vor Ort haben stets Vorrang.
Navigation und Schutz der Talsperre
Der Kartenlink führt zum Stempelkasten an der Klippe. Parkplätze in Hahnenklee oder Wolfshagen werden separat ausgewählt; Zufahrten der Forstwirtschaft sind keine Besucherparkplätze. Wegen der Trinkwasserfunktion der Granetalsperre gelten im Einzugsgebiet besondere Schutzregeln. Ufer oder Betriebswege dürfen nur genutzt werden, wenn sie ausdrücklich als Wanderweg freigegeben sind.
Für den Rückweg ab Hahnenklee wird die Wegkreuzung Rolle als Orientierungspunkt gespeichert. Ab Wolfshagen sollte man den steilen Mauserücken nicht erst in der Dunkelheit absteigen. Wanderstöcke können bei Nässe entlasten, ersetzen an der Klippe aber keine Trittsicherheit. Bei Gewitter bleibt man nicht an einem exponierten Aussichtsfelsen.
Anfahrt
Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.
Stempel in der Nähe
- „Schöne Aussicht Bielstein“ (HWN 106)
- „Maaßener Gaipel“ (HWN 107)
- „Heimberg“ (HWN 109)
- „Liebesbank“ (HWN 112)