HWN 184 Bärendenkmal: Rundtour am Ramberg
📷 Bärendenkmal b. Bremer Teich von Benutzer:Hejkal unter Lizenz CC BY-SA 2.0 de
Das Bärendenkmal liegt auf dem Rambergmassiv zwischen Mägdesprung und Friedrichsbrunn, oberhalb des Krebsbachtals. Es markiert die Stelle, an der 1696 der letzte Bär in den anhaltischen Forsten erlegt wurde.
Historische Bedeutung
Der Gedenkstein besteht aus einem Findling mit einer gusseisernen Platte. Die Inschrift lautet: „Der letzte Bär in den Anhaltischen Forsten wurde hier Ende des siebzehnten Jahrhunderts erlegt.“
Wanderwege zum Bärendenkmal
- Bremer Teich: Der offizielle HWN-Tipp folgt dem beschilderten Forstweg vom Bremer Teich zum Denkmal.
- Friedrichsbrunn: Eine längere Ramberg-Runde kann über Große Teufelsmühle und Bergrat-Müller-Teich geführt werden.
Tourenplanung im Ramberg
Der Stempelkasten liegt auf dem bewaldeten Rambergmassiv auf etwa 466 Metern Höhe. Vom Bremer Teich HWN 196 ist der Weg gut mit den benachbarten Ramberg-Zielen kombinierbar. Ab Friedrichsbrunn wird daraus eine längere Rundwanderung. Kilometerangaben variieren je nach Parkplatz, Wegzustand und Reihenfolge der Stempel; eine aktuelle Karte ist zuverlässiger als pauschale Luftlinien.
Die Wege sind überwiegend Forst- und Waldwege, enthalten aber auch wurzelige und steinigere Abschnitte. Nach Regen oder bei Laub können sie rutschig sein. Der Ramberg ist dicht bewaldet, Mobilfunkempfang kann schwanken und Wegkreuzungen sehen ähnlich aus. Offline-Karte und ausreichendes Tageslicht helfen bei der Orientierung.
Denkmal statt Bärengehege
Der Findling erinnert nach offizieller Darstellung an den 1696 erlegten letzten Bären der anhaltischen Forsten. Er ist ein historischer Erinnerungsort, kein Wildgehege und kein aktueller Nachweis für Bären in der Umgebung. Die Angabe darf zudem nicht mit dem später erlegten letzten Bären des gesamten Harzes verwechselt werden.
Am Denkmal gibt es keine Einkehr. Verpflegung und Wasser werden am Ausgangspunkt organisiert. Eine stimmige Runde führt weiter zur Großen Teufelsmühle HWN 189 und zum Bergrat-Müller-Teich HWN 190. Bei Sturm, Forstarbeiten oder Waldbrandgefahr muss die Route angepasst oder verschoben werden.
Navigation im dichten Wald
Der Online-Punkt zeigt das Denkmal selbst. Eine Autozufahrt dorthin gibt es nicht; gestartet wird beispielsweise am Bremer Teich oder auf einer ausgewiesenen Fläche in Friedrichsbrunn. Am Ramberg kreuzen sich zahlreiche Forstwege. Der gewählte Start, der Abzweig zum Denkmal und der Rückweg werden deshalb vorab offline gespeichert.
Auf Informationstafeln können unterschiedliche Jahreszahlen für „letzten Bären“ auftauchen, weil anhaltische Forsten und gesamter Harz nicht dasselbe Gebiet bezeichnen. Für HWN 184 ist die lokale Überlieferung von 1696 maßgeblich. Sichtbare Tierspuren im Wald sollten nicht vorschnell Bären zugeordnet werden.
Die ruhigen Wälder sind Lebensraum für Wild. In Morgen- und Abendstunden bleibt man besonders konsequent auf dem Weg, Hunde werden eng geführt und Wildtiere nicht verfolgt. Bei einer Begegnung mit Forstmaschinen wird angehalten und den Anweisungen des Personals gefolgt. Eine lange Ramberg-Runde wird bei Sturmwarnung vollständig abgesagt, nicht nur verkürzt.
Anfahrt
Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.
Stempel in der Nähe
- „Große Teufelsmühle“ (HWN 189)
- „Bergrat-Müller-Teich“ (HWN 190)
- „Laubtalblick“ (HWN 191)
- „Bremer Teich“ (HWN 196)