HWN 54 Rotestein: Aussicht über die Rappbode

HWN 54 Rotestein: Aussicht über die Rappbode

📷 Rote-Stein-Blick1 von Benutzer:Hejkal unter Lizenz CC BY-SA 2.0 de

Der Rotestein liegt auf 503 Metern Höhe oberhalb einer Bucht der Rappbodetalsperre. Von der Felskanzel reicht der Blick über Wasser und bewaldete Hänge; bei klarer Fernsicht ist auch der Brocken zu erkennen. Die Harzer Wandernadel kürte den Standort nach einer Abstimmung ihrer Wanderfreunde zur schönsten Stempelstelle des Jahres 2010.

Trotz der Nähe zur B 81 ist der Aussichtspunkt ein Waldziel. Der Kasten steht nicht am Parkplatz und auch nicht an der Köhlerei, sondern am Rotestein. An der ungesicherten oder nur teilweise gesicherten Aussichtskante sind Abstand und Aufsicht wichtiger als das Foto.

Tourenplanung und Startpunkte

Der einfachste Ausgangspunkt ist der Parkplatz an der Harzköhlerei Stemberghaus. Nach der offiziellen HWN-Beschreibung wird die B 81 überquert; anschließend folgt man der Beschilderung etwa 2 Kilometer bis zum Rotestein. Für Hin- und Rückweg sind somit rund vier Kilometer plus kurze Abstecher einzuplanen. Die Straßenquerung verlangt besondere Aufmerksamkeit.

Als abwechslungsreiche Rundtour führt die Tourismusregion eine 9,6 Kilometer lange, mittlere Strecke ab Stemberghaus, die Rotestein, Harzköhlerei und den Bereich der Hängeseilbrücke verbindet. Für rund 2:35 Stunden reine Gehzeit sollte man zusätzliche Pausen einrechnen. Die deutlich längere 22,6-Kilometer-Variante ist eine echte Tagestour und nicht mit dem kurzen Stempelgang zu verwechseln.

Wegcharakter, Saison und Einkehr

Forstwege wechseln mit naturbelassenen, wurzeligen Passagen. Nach Regen oder bei Laub kann der Zugang zur Aussicht rutschig sein. Feste Schuhe sind sinnvoll; bei Nebel verliert die Tour ihren wichtigsten Reiz. Im Winter können Eis und Schnee sowohl den Waldweg als auch die Felskante gefährlich machen.

Eine Einkehr ist – abhängig von Ruhetagen und Saison – an der Köhlerhütte des Stemberghauses möglich. Öffnungszeiten vor der Tour prüfen. Wer HWN 60 gleich mitstempeln möchte, findet den dortigen Kasten an der Köhlerei; beide Ziele ergeben eine logische Kombination.

Konkreter Tourencheck

Der entscheidende Planungspunkt am Rotestein ist die B-81-Querung beim Stemberghaus. Vor Ort wird nur der vorgesehene Übergang genutzt; eine scheinbar kürzere Linie auf der Karte ist an einer Bundesstraße keine Alternative. Für die kurze Tour merkt man sich den Hinweg besonders an verzweigten Forstwegen, damit der Rückweg zur Köhlerei auch ohne Mobilfunk eindeutig bleibt. Bei tiefem Nebel kann auf den Felsabstecher verzichtet werden.

HWN 54 und HWN 60 bilden ein logisches Paar: Erst die Wanderung zum Aussichtspunkt, anschließend bei passender Öffnung Köhlereimuseum oder Einkehr. Die 9,6-Kilometer-Runde erweitert dieses Paar um weitere Attraktionen und braucht deutlich mehr Zeit als vier Kilometer hin und zurück. An der Aussicht sollte die Gruppe nicht gleichzeitig bis an die Kante drängen; Foto- und Rastplatz lassen sich nacheinander nutzen. Nach Regen sind Sand, Wurzeln und Laub auf dem Rückweg besonders glatt.

Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.

Auf einem Handy kannst du auch diesen 🗺️ Link verwenden, um den Ort in einer Kartenapp zu öffnen.

Stempel in der Nähe

Quellen und aktuelle Planung

Buddy

Dein Harzer Wanderbuddy hilft dir beim Planen von Touren rund um die Harzer Wandernadel. Entdecke außerdem unsere App NEU für eine einfachere Tourenplanung.