HWN 56 Rappbodeblick: Runde ab Trautenstein

HWN 56 Rappbodeblick: Runde ab Trautenstein

📷 Rappbodeblick Trautenstein von FB1969 unter Lizenz CC BY-SA 4.0

Die Stempelstelle Rappbodeblick liegt an einer Forststraße oberhalb der Staumauer der Rappbode-Vorsperre. Sie befindet sich am Harzer Hexen-Stieg zwischen Trautenstein und Königshütte. Vom Rastplatz reicht der Blick auf die 24 Meter hohe und 134 Meter lange Staumauer. Die Vorsperre hält Geröll und Trübstoffe zurück, bevor das Wasser weiter in das Bodesystem fließt.

Der Kasten steht nicht auf der Mauer selbst, sondern oberhalb an der beschriebenen Forststraße. Wer nur die Staumauer in die Navigation eingibt, kann deshalb am Stempel vorbeilaufen.

Tourenplanung und Startpunkte

Der beste Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz in der Ortsmitte von Trautenstein. Von dort folgt man dem rechten Ufer der Rappbode, steigt zur Trageburg (HWN 52) auf, geht auf dem Harzer Hexen-Stieg über die Staumauer und hält sich anschließend auf dem breiten Forstweg. Nach einem weiteren kurzen Anstieg wird HWN 56 erreicht.

Diese Kombination lässt sich als ungefähr 8 Kilometer lange Runde um die Vorsperre gehen. Für drei Stempel bietet die Tourismusregion eine Zwei-Sperren-Rundwanderung über HWN 52, 53 und 56 an: 13,1 Kilometer, etwa drei Stunden und mittlere Schwierigkeit ab Hagenmühle. Pausen und Fotostopps kommen zur Gehzeit hinzu.

Wegcharakter, Saison und Einkehr

Die Route enthält breite Forstwege, Uferpassagen und mehrere kurze Anstiege. Feuchtes Laub, Schlamm oder Schnee können die Tour deutlich erschweren. Auf der Staumauer und in der Nähe wasserbaulicher Anlagen gelten die örtlichen Hinweise; abgesperrte Betriebsbereiche sind keine Abkürzung.

Direkt am Kasten gibt es keine Einkehr. Verpflegung sollte besonders auf der 13-Kilometer-Runde mitgeführt werden. Gastronomie findet sich in Trautenstein oder Hasselfelde. Als Nachbarziele sind Trageburg und Hassel-Vorsperre sinnvoller als weit entfernte Stempel, weil sie ohne unnötige Autofahrt zu einer echten Rundwanderung verbunden werden können. Für diese Dreierkombination ist ein früher Start sinnvoll, damit Ufer- und Waldabschnitte noch bei Tageslicht beendet werden.

Konkreter Tourencheck

Der Rappbodeblick wird am zuverlässigsten über den tatsächlichen Wegverlauf geplant: Trautenstein, rechtes Rappbodeufer, Trageburg, Staumauer und anschließend der ansteigende Forstweg. Der Kasten liegt oberhalb des Bauwerks, weshalb die Staumauer allein kein ausreichendes Navigationsziel ist. An Abzweigungen hilft ein offline gespeicherter Track; die aktuelle Hexen-Stieg-Beschilderung hat Vorrang, falls beide voneinander abweichen.

Für Familien ist die ungefähr 8 Kilometer lange Kombination von HWN 52 und 56 oft übersichtlicher als die 13,1-Kilometer-Runde mit HWN 53. Die größere Tour sollte nur begonnen werden, wenn Wetter, Kondition und Tageslicht für alle drei Abschnitte passen. Am Wasser bleiben Kinder in Reichweite, Betriebszäune werden respektiert. Eine Pause am Aussichtspunkt ist sinnvoll, bevor der Rückweg beginnt, denn Einkehr und Trinkwasser sind entlang der Vorsperre nicht garantiert. Bei hohem Besuchsaufkommen wird die schmale Mauerseite ohne Eile passiert.

Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.

Auf einem Handy kannst du auch diesen 🗺️ Link verwenden, um den Ort in einer Kartenapp zu öffnen.

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Quellen und aktuelle Planung

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