HWN 62 Talsperre Wendefurth: Talsperrenblick
📷 Wendefurther Becken von Corradox unter Lizenz CC BY-SA 3.0
Die Talsperre Wendefurth bildet den unteren Abschluss des Bode-Talsperrensystems. Sie dient dem Hochwasserschutz, der Niedrigwasseraufhöhung, der Energiegewinnung und der Naherholung. Zugleich ist sie Unterbecken des Pumpspeicherwerks Wendefurth. Die Anlage ging 1967 in Betrieb; der Talsperrenbetrieb nennt für die Staumauer 43,5 Meter Höhe, 230 Meter Kronenlänge und 7 Meter Kronenbreite.
HWN 62 liegt am Talsperrenblick oberhalb des Wassers und nicht automatisch am Eingang des Besucherzentrums. Für Führungen durch die Staumauer gelten Anmeldung, Termine und Sicherheitsvorgaben unabhängig vom frei erreichbaren Stempel.
Tourenplanung und Startpunkte
Ein kurzer Zugang beginnt im Bereich Wendefurth beziehungsweise an den ausgewiesenen Besucherparkplätzen der Talsperre. Von dort folgt man ausschließlich den freigegebenen Wegen zum Talsperrenblick. Als Wanderroute bietet sich der 11,2 Kilometer lange Wendefurther Talsperrenweg der Bodetal-Terrainkurwege an. Eine weitere Variante führt von Altenbrak über das Bodetal und die Höhen zur Stempelstelle.
Wer Schöneburg (HWN 63) oder Stemberghaus (HWN 60) kombiniert, erhält eine anspruchsvollere Halb- oder Tagestour. Die B 81 und die steilen Talflanken begrenzen spontane Abkürzungen. Wegen aktueller Straßenbau- und Betriebsmaßnahmen sollte die Zufahrt vor der Abfahrt auf den Seiten des Talsperrenbetriebs geprüft werden.
Wegcharakter, Saison und Einkehr
Rund um die Talsperre wechseln befestigte Besucherwege, Forstwege und längere Anstiege. Ufer, technische Anlagen und Böschungen sind keine freien Spielflächen. Bei Eis, Sturm oder Bauarbeiten können Teilbereiche gesperrt sein. Für eine Staumauerführung sind feste Schuhe und geeignete Kleidung ausdrücklich vorgeschrieben.
Freizeitangebote, Bootsverleih und Gastronomie sind saison- und betreiberabhängig. Verlasse dich bei einer längeren Wanderung nicht auf spontane Öffnung. Wasser und Snack gehören in den Rucksack; aktuelle Führungs- und Zufahrtshinweise werden online veröffentlicht. Bei einer Führung muss die gebuchte Uhrzeit als fixer Wendepunkt der Runde behandelt werden. Besucherzentrum, Staumauerzugang und HWN-Kasten sind unterschiedliche Ziele, die in der Navigation nicht miteinander verwechselt werden sollten.
Konkreter Tourencheck
Bei Wendefurth werden vier Ziele leicht miteinander verwechselt: Talsperrenblick mit HWN 62, Staumauer, Besucher- beziehungsweise Führungstreffpunkt und saisonale Freizeitangebote. Vor der Anreise wird daher der gewünschte Parkplatz samt Fußweg gespeichert. Eine gebuchte Staumauerführung besitzt eine feste Uhrzeit und Sicherheitsregeln; die Wanderung muss sich danach richten, nicht umgekehrt. Technische Zufahrten sind auch bei offenem Tor keine Wanderabkürzung.
Für den 11,2 Kilometer langen Talsperrenweg werden Höhenmeter und Rückweg aus dem Tal realistisch eingeplant. Bei Straßenbau, Betriebsarbeiten oder Eis kann eine zuvor geladene Runde nicht ausführbar sein. Die aktuelle Meldungsseite des Talsperrenbetriebs und Schilder am Bauwerk sind maßgeblich. Auf einer Kombination mit Schöneburg ist zusätzlich der aktuelle Defektstatus von HWN 63 relevant. Wer nur zum Aussichtspunkt will, profitiert von einem frühen Besuch, bevor Park- und Freizeitanlagen stärker belegt sind. Bootszeiten sind kein Ersatzfahrplan für Wandernde.
Navigation zum Stempelkasten
Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.