HWN 68 Pfeil-Denkmal: Waldtour bei Thale

HWN 68 Pfeil-Denkmal: Waldtour bei Thale

📷 Thale Pfeildenkmal 18 von Jan-Herm Janßen unter Lizenz CC BY-SA 4.0

Das Pfeil-Denkmal liegt auf etwa 470 Metern Höhe zwischen Thale, Treseburg und Friedrichsbrunn. Es erinnert an Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil (1783–1853), Forstpraktiker, Forstwissenschaftler und Schriftsteller. Ab 1830 leitete er die Höhere Forstlehranstalt in Eberswalde. Die offizielle HWN-Seite nennt 24 Bücher und rund 700 forstliche Abhandlungen. Sein Grundgedanke war, Beobachtung im Wald höher zu gewichten als reine Theorie.

Der Stempel steht am Denkmal im Wald. Das nahe Dambachhaus ist ein eigenes Gebäude und kein öffentlicher Stempelraum; alte Hinweise auf Gastronomie oder freie Besichtigung sollten nicht ungeprüft übernommen werden.

Tourenplanung und Startpunkte

Zwei sinnvolle Starts sind Treseburg und der Hexentanzplatz. Von Treseburg führt die offizielle Tour über den steilen Aufstieg zum Weißen Hirsch (HWN 67) und anschließend zum Pfeil-Denkmal. Vom Hexentanzplatz nähert man sich über die Hochflächen und kann La Viershöhe (HWN 72) einbauen.

Bodetal Tourismus beschreibt die Strecke Treseburg–Hexentanzplatz mit etwa 10 Kilometern und drei Stunden. Auf ihr liegen HWN 67, 68 und 72. Der längere Terrainkurweg 22 kehrt nach Treseburg zurück und umfasst rund 14,8 Kilometer. Wer nur HWN 68 sammeln möchte, plant einen Hin-und-zurück-Weg von einem der beiden Hoch- beziehungsweise Talstarts.

Wegcharakter, Saison und Einkehr

Auf den Höhen dominieren Waldwege und Pfade, doch der Zugang aus Treseburg beginnt mit einem kräftigen Anstieg. Nässe, Wurzeln und Laub verlangen feste Schuhe. Bei Sturm sind Waldpassagen und exponierte Aussichtspunkte ungünstig.

Einkehr gibt es verlässlich nur an den touristischen Ausgangspunkten, abhängig von Öffnungszeiten. Für die Verbindungstour genügend Wasser mitnehmen. Aktuelle Sperrungen einzelner Treseburger Ringwege auf der Terrainkurweg-Seite beachten. Am Denkmal selbst hilft ein kurzer Abgleich von Standort, Wegweiser und Offlinekarte: Mehrere ähnlich wirkende Waldabzweige liegen nah beieinander. Die Höhenverbindung lohnt vor allem als Dreierstempel-Tour mit HWN 67 und 72, nicht als isolierter Autostopp.

Konkreter Tourencheck

Das Pfeil-Denkmal liegt an einem Netz ähnlich wirkender Waldwege. Für die Orientierung werden Start, Denkmal und geplanter Ausgang als drei Punkte offline gespeichert. Das Dambachhaus darf nicht als garantierte Einkehr oder frei zugängliches Besuchergebäude eingeplant werden. Am Ziel lohnt die Information zu Pfeils forstwissenschaftlichem Wirken mehr als eine bloße Stempelpause; sie erklärt, warum gerade dieser Waldort als Denkmal gewählt wurde.

Aus Treseburg ist HWN 68 sinnvoll mit Weißem Hirsch HWN 67 und La Viershöhe HWN 72 verbunden. Der starke erste Anstieg bleibt dabei der konditionelle Schlüssel. Vom Hexentanzplatz beginnt die Strecke höher, braucht bei einer Rückkehr aber ebenfalls vollständige Kilometerplanung. Auf dem 14,8-Kilometer-Terrainkurweg werden aktuelle Sperrungen kontrolliert. Bei Sturm wird die waldreiche Verbindung verschoben, und bei ausfallendem Rücktransport darf keine ungesicherte Abkürzung ins Bodetal entstehen. Eine kurze Lesepause an der Tafel macht Pfeils Lebenswerk verständlicher als nur das Foto des Denkmals.

Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.

Auf einem Handy kannst du auch diesen 🗺️ Link verwenden, um den Ort in einer Kartenapp zu öffnen.

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Quellen und aktuelle Planung

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