HWN 114 Ramseck: Aussicht über Goslar und Rammelsberg

HWN 114 Ramseck: Aussicht über Goslar und Rammelsberg

📷 Ramseck Goslar von Thomas Binder unter Lizenz CC BY-SA 4.0

Das Ramseck ist ein felsiger Aussichtspunkt am Rammelsberg südlich von Goslar. Der Stempelkasten HWN 114 hängt in der Sparkassenhütte. Von der Raststelle blickst du über die Stadt und das nördliche Harzvorland sowie hinunter zum ehemaligen Erzbergwerk Rammelsberg. Die in Beschreibungen genannten 635 Meter beziehen sich auf den Rammelsberg, nicht auf eine amtlich bestätigte Höhe des Stempelkastens.

Der Ort verbindet Waldwanderung und Bergbaugeschichte besonders anschaulich. Am Rammelsberg wurde über Jahrhunderte Buntmetallerz gewonnen; das Bergwerk schloss 1988 und gehört seit 1992 mit Goslars Altstadt zum UNESCO-Welterbe. Für den Stempelbesuch ist kein Museumsticket nötig, eine Führung lässt sich aber als eigenes Zeitfenster ergänzen.

Zuletzt geprüft: 30. Juli 2026. Die Wege liegen im Wirtschaftswald. Nach Sturm oder wegen Waldarbeiten sind kurzfristige Sperrungen möglich; örtliche Hinweise haben Vorrang.

HWN 114 kurz und knapp

Frage Antwort
Wo steht der Kasten? in der Sparkassenhütte am Ramseck
Sinnvoller Start Museum und Besucherbergwerk Rammelsberg
Längere Runde ab Goslar über Ramseck und Maltermeisterturm
Schwierigkeit mittel; deutlicher Anstieg und Naturwege
Einkehr Rammelsberg, Maltermeisterturm oder Goslar
Koordinaten 51.888481, 10.426678

Aufstieg vom Besucherbergwerk

Der Bereich am Weltkulturerbe Rammelsberg (HWN 91) ist der naheliegende Start. Von dort führt die Wanderung auf markierten Waldwegen bergauf zum Ramseck. Die Strecke ist nicht sehr lang, sammelt aber Höhenmeter. Plane für den Abstieg ausreichend Zeit ein und wähle bei Nässe eine Route ohne unnötig steile Abkürzungen.

Die Sparkassenhütte ist dabei zugleich Standortmarke und Wetterschutz. Der eigentliche Mehrwert liegt wenige Schritte am Aussichtspunkt: Das Bergwerksgelände erscheint aus der Höhe als zusammenhängendes Ensemble, während Goslars Dächer in Richtung Harzvorland liegen. Bei Nebel bleibt zwar der Stempel erreichbar, der charakteristische Blick fällt jedoch aus.

Parkplätze am Museum sind in erster Linie für dessen Gäste bestimmt; beachte die aktuelle Beschilderung und weiche bei Bedarf auf öffentliche Parkmöglichkeiten aus. Das Museum liegt außerdem im Goslarer Busnetz. Wer Führung und Wanderung kombiniert, sollte wegen begrenzter Führungskapazitäten vorab reservieren.

Große Goslarer Runde

Die von Goslar Marketing veröffentlichte Runde „Kaiserpfalz und Maltermeister Turm“ führt über das Ramseck. Sie ist 10,43 Kilometer lang, umfasst rund 330 Höhenmeter und wird mit etwa 3:30 Stunden angegeben. Start ist im südlichen Goslar an der Kreuzung Nonnenweg/Am Beek. Für Aussicht, Einkehr und Besichtigungen solltest du mehr Zeit einrechnen.

Diese Variante verbindet Stadt, Bergbau und Wald, verlangt aber Kondition. Straßenquerungen, steinige Waldwege und Gefällestrecken machen sie für einen normalen Kinderwagen ungeeignet. Wandergewohnte Familien können Abschnitte verkürzen oder am Rammelsberg starten.

Versorgung und Nachbarziele

An der Sparkassenhütte gibt es keine bewirtschaftete Versorgung. Nimm Wasser mit. Einkehrmöglichkeiten befinden sich am Besucherbergwerk, am Maltermeisterturm oder nach der Rückkehr in Goslar; Öffnungszeiten immer aktuell prüfen. Steinbergturm (HWN 111) und Sudmerberger Warte (HWN 108) sind weitere Goslarer Ziele, liegen aber nicht auf der kurzen Ramseck-Tour.

Anfahrt

Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.

Auf einem Handy kannst du auch diesen 🗺️ Link verwenden, um den Ort in einer Kartenapp zu öffnen.

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Quellen und aktuelle Planung

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