HWN 117 Treppenstein: Felsenrunde im Okertal
📷 Blick vom Treppenstein von Benutzer:Hejkal unter Lizenz CC BY-SA 3.0 de
Der Treppenstein ist eine markante Granitklippe im Okertal zwischen Oker und der Okertalsperre. HWN 117 steht am Wanderweg bei der Felsgruppe. In den Stein gearbeitete Stufen führen auf die Aussichtsklippe; sie ersetzen weder Geländer noch berggerechtes Schuhwerk. Wer nicht trittsicher oder schwindelfrei ist, kann am Stempelkasten bleiben und den exponierten Aufstieg auslassen.
Am Fuß des Treppensteins wurden Reste einer mittelalterlichen Befestigung entdeckt. Keramik und Eisenfunde werden dem 13. Jahrhundert zugeordnet. Etwa 500 Meter oberhalb liegt mit dem Tränkestein ein weiteres Wall-Graben-System. Die archäologischen Spuren sind empfindlich: Nichts ausgraben, versetzen oder als Souvenir mitnehmen.
Zuletzt geprüft: 30. Juli 2026. Gefahrenbaumfällungen und Straßenarbeiten führen im Okertal immer wieder zu Sperrungen. Aktuelle Absperrungen und Hinweise der Landesforsten haben Vorrang.
HWN 117 kurz und knapp
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Stempelstandort | am Wanderweg beim Treppenstein |
| Klassische Runde | 5,58 km ab Romkerhall |
| Höhenmeter / Gehzeit | etwa 213 hm / 2 Stunden ohne lange Pausen |
| Schwierigkeit | mittel; an Klippen Trittsicherheit nötig |
| Kinderwagen | nicht geeignet |
| Koordinaten | 51.871834, 10.481389 |
Rundweg 3 ab Romkerhall
Goslar Marketing beschreibt eine 5,58 Kilometer lange Runde mit rund 213 Höhenmetern. Start ist am Parkplatz beim Wasserwerk nahe Romkerhall. Die Route führt am Wasserfall vorbei auf dem Bergmannschen Weg zum Treppenstein, anschließend zu den Kästeklippen und HWN 118 Kästehaus. Über Hexenküche, Mausefalle und Feigenbaumklippe geht es zurück.
Die veröffentlichte Gehzeit von zwei Stunden ist reine Bewegungszeit. Mit Felsaufstieg, Aussicht, Stempeln und Pausen solltest du eher einen halben Tag einplanen. Der Belag wechselt zwischen Schotter, Waldweg, Pfad und kurzen Asphaltstücken. Festes Schuhwerk ist ausdrücklich empfohlen.
Am Treppenstein lohnt sich die klare Trennung von Stempelziel und Aussicht: Der Kasten liegt unten am Weg, während die namensgebenden Steinstufen auf den Fels führen. So können weniger trittsichere Mitglieder einer Gruppe sicher an der Klippe warten, ohne dass die gemeinsame Runde oder der HWN-Abdruck entfallen muss.
Anreise und alternative Kombination
Parke nur auf der ausgewiesenen Fläche; entlang der B498 gibt es keine sicheren improvisierten Stellplätze. Die veröffentlichte ÖPNV-Variante führt mit dem Bus bis Waldhaus Okertal und anschließend rund vier Kilometer zu Fuß nach Romkerhall. Linien und Takt können sich ändern, daher Fahrplan und Rückfahrt vorab prüfen.
Wer alle vier Okertal-Stempel verbinden möchte, ergänzt Verlobungsinsel HWN 116 und Hallesche Hütte HWN 119. Daraus wird eine deutlich anspruchsvollere Tour mit steilen Auf- und Abstiegen. Die Vier-Stempel-Runde eignet sich nicht als spontane Verlängerung ohne Karte, Wasser und Zeitreserve.
Sicherheit an den Klippen
Granit ist bei Nässe und Eis sehr glatt. Halte Kinder an den Felsrändern eng bei dir und verzichte bei Gewitter, Sturm oder schlechter Sicht auf exponierte Klippen. Kletterrouten gehören nur mit Erfahrung und vollständiger Ausrüstung begangen; der Wanderweg ist kein Klettersteig.
Anfahrt
Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.