HWN 147 Eleonorenblick: Aussicht ab Riefensbeek

HWN 147 Eleonorenblick: Aussicht ab Riefensbeek

📷 Eleonorenblick von Thomas Binder unter Lizenz CC BY-SA 4.0

Der Eleonorenblick (HWN 147) ist ein Rastplatz mit Schutzhütte oberhalb von Riefensbeek-Kamschlacken. Von der Hütte schaust du über die beiden Ortsteile und das Sösetal bis zur Sösetalsperre. Anders als die hoch gelegene Hanskühnenburg ist der Aussichtspunkt in einer überschaubaren Wanderung erreichbar und eignet sich damit gut als eigenständiges Ziel.

Zuletzt geprüft: 30. Juli 2026. HWN 147 wird auf der aktuell geöffneten Defektseite der Harzer Wandernadel nicht als defekt geführt.

HWN 147 kurz und knapp

Frage Antwort
Stempelstandort an der Eleonorenhütte
Guter Start Parkplatz Kohlungsplatz in Riefensbeek
Weg Eleonorenweg, stetiger Waldanstieg
Aussicht Riefensbeek, Kamschlacken und Sösetalsperre
Verlängerung etwa 4 km bis HWN 144
Koordinaten 51.753819, 10.398336

Zustieg vom Kohlungsplatz

Die Harzer Wandernadel empfiehlt den Kohlungsplatz in Riefensbeek als schnellsten Ausgangspunkt. Von dort folgst du dem Eleonorenweg hinauf zur Hütte. Der Weg verläuft überwiegend im Wald und gewinnt kontinuierlich Höhe. Nach Regen können Laub, Wurzeln und weiche Forstwege rutschig sein; feste Schuhe sind sinnvoll.

Riefensbeek-Kamschlacken liegt am Fuß des Acker-Höhenzugs. Die Stadt Osterode beschreibt den Ort als Ausgangspunkt für Wander- und Radtouren im Nationalparkumfeld. Parke ausschließlich auf freigegebenen Flächen. Rund um die Vorsperre der Sösetalsperre und die B 498 wurden wegen Bauarbeiten zeitweise Straßen- und Wanderumleitungen eingerichtet. Prüfe deshalb die kommunalen Hinweise, auch wenn deine gespeicherte Route älter ist.

Was erwartet dich oben?

Die Eleonorenhütte bietet Sitzplätze und Schutz vor einem kurzen Schauer. Sie ist keine bewirtschaftete Baude; Wasser und Proviant musst du selbst mitbringen. Der Blick lebt von der offenen Sichtachse in das Sösetal. Bei Nebel oder tiefen Wolken kann er ausfallen, während klare Tage im Frühjahr oder Herbst besonders weit wirken.

Die Region unterhalb des Ackers ist historisch vom Hüttenwesen und von der Verarbeitung von Erzen geprägt. Wasserkraft und Holz machten frühe Hüttenstandorte möglich. Heute ist der Kontrast zwischen Siedlung, Talsperrenlandschaft und Wald das eigentliche Motiv der Rast.

Verlängerung zur Hanskühnenburg

Von der Eleonorenhütte nennt die offizielle HWN-Seite etwa vier Kilometer bis zur Hanskühnenburg (HWN 144). Diese Angabe gilt nur für die einfache Strecke. Für Hin- und Rückweg kommen ungefähr acht Kilometer plus Höhenmeter zum bereits absolvierten Zustieg hinzu. Kontrolliere Öffnungszeiten der Baude, Nationalpark-Sperren und die verbleibende Tageszeit.

Für eine kürzere Runde bleibt HWN 147 das Hauptziel. Schmidts-Denkmal (HWN 145) liegt ebenfalls im regionalen Wegenetz, sollte aber nur über eine aktuelle markierte Route kombiniert werden. Luftlinie und tatsächlicher Waldweg unterscheiden sich deutlich.

Wetter und Saison

Im Sommer ist der Zustieg schattig, kann aber nach Trockenheit staubig sein. Im Herbst verdeckt nasses Laub Unebenheiten. Im Winter werden die Wege nicht zuverlässig geräumt; Eis und Schneebruch können einen Abbruch nötig machen. Beachte Sperrschilder und kehre bei Sturmwarnung um.

Anfahrt

Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.

Auf einem Handy kannst du auch diesen 🗺️ Link verwenden, um den Ort in einer Kartenapp zu öffnen.

Stempel in der Nähe

Quellen und aktuelle Planung

Buddy

Dein Harzer Wanderbuddy hilft dir beim Planen von Touren rund um die Harzer Wandernadel. Entdecke außerdem unsere App NEU für eine einfachere Tourenplanung.