HWN 144 Hanskühnenburg: Wege, Baude und Öffnungszeiten
📷 HanskühnenburgTurm von Der ursprünglich hochladende Benutzer war Kassandro in der Wikipedia auf Deutsch unter Lizenz CC BY-SA 3.0
Die Hanskühnenburg (HWN 144) steht auf 811 Metern Höhe auf dem langgezogenen Acker-Höhenzug im Nationalpark Harz. Stempelkasten, Bergbaude und Aussichtspunkt machen sie zu einem klassischen Tagesziel zwischen Osterode, Riefensbeek und Sieber. Eine Straße für normalen Besuchsverkehr gibt es nicht: Jede Variante verlangt einen längeren Fußweg.
Zuletzt geprüft: 30. Juli 2026. HWN 144 wird auf der aktuell geöffneten Defektseite der Harzer Wandernadel nicht als defekt geführt.
HWN 144 kurz und knapp
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Standort | an der Waldgaststätte Hanskühnenburg |
| Höhe | 811 m auf dem Acker |
| Beliebter Start | Parkplatz Stieglitzeck an der B 242 |
| Varianten | breite Ackerstraße oder anspruchsvollerer Reitstieg |
| Einkehr | saisonal, mittwochs regulär geschlossen |
| Koordinaten | 51.728138, 10.403361 |
Geschichte auf dem Acker
Der Name „Acker“ geht wahrscheinlich auf das mittelhochdeutsche „agger“ für Wall oder langgestreckten Rücken zurück und nicht auf ein landwirtschaftliches Feld. 1889 entstand an der Hanskühnenburg ein hölzerner Aussichtsturm. 1914 folgte ein steinerner Bau; 1974 und 1975 wurde die Anlage grundlegend erneuert und erweitert.
Bereits 1784 besuchte Johann Wolfgang von Goethe den nahe gelegenen Hanskühnenburgfelsen. Heute ist die Baude der praktische Mittelpunkt, während der Nationalpark ringsum Waldentwicklung und Naturdynamik schützt. Bleibe deshalb konsequent auf den markierten Wegen.
Ackerstraße oder Reitstieg
Der häufig gewählte Start ist Stieglitzeck an der B 242 bei den Windenergieanlagen. Die breite Ackerstraße ist technisch einfacher und bei unsicherem Wetter meist die vernünftigere Wahl. Der Reitstieg ist schmaler, wurzeliger und anspruchsvoller. Bei Nässe, Schnee oder Eis kann er ungeeignet sein. Prüfe vorab die aktuelle Wegesperrungskarte des Nationalparks.
Von Riefensbeek-Kamschlacken beschreibt die Stadt Osterode eine ausgeschilderte Rundtour. Wegen Arbeiten an der Vorsperre und Änderungen an der B 498 wurden zeitweise Umleitungen über den Parkplatz an der Kirche und den Grillplatz ausgewiesen. Verlasse dich dort nicht auf alte Trackdaten.
Eine dritte, lange Variante beginnt in Osterode an der Bleichestelle und führt über Sösetalsperre beziehungsweise Vorsperre hinauf. Sie gehört in die Kategorie Tagestour, nicht kurzer Stempelspaziergang.
Einkehr richtig planen
Der Betreiber nennt für April bis September 9 bis 17 Uhr, für Oktober bis März 9 bis 16 Uhr. Regulärer Ruhetag ist Mittwoch; an niedersächsischen Feiertagen kann davon abgewichen werden. Wetter, Urlaub oder betriebliche Gründe können Zeiten ändern. Kontrolliere deshalb am Wandertag die Betreiberseite und nimm unabhängig von einer geplanten Einkehr Wasser sowie Notproviant mit.
Der Kartenpunkt markiert den Stempelkasten bei der Baude. Ob Gaststätte, Toiletten oder Innenräume geöffnet sind, ist davon unabhängig. Im Hochharz kann das Wetter rasch umschlagen; wind- und regendichte Kleidung gehört auch an warmen Tagen in den Rucksack.
Stempel kombinieren
Vom Eleonorenblick (HWN 147) nennt die Harzer Wandernadel etwa vier Kilometer bis zur Hanskühnenburg. Auch Köte Schindelkopf (HWN 143) lässt sich in eine lange Runde einbauen. Rechne dabei nicht nur Hinwegkilometer, sondern Rückweg, Höhenmeter und frühe Dämmerung mit ein.
Anfahrt
Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.
Stempel in der Nähe
Quellen und aktuelle Planung
- Harzer Wandernadel: Stempelstelle 144 / Hanskühnenburg
- Hanskühnenburg: Betreiberseite und Öffnungszeiten
- Stadt Osterode: Rundwanderweg Hanskühnenburg
- Nationalpark Harz: aktuelle Wegesperrungen
- Harzer Wandernadel: aktuelle Defekte und Wegesperrungen
- Harzer Wandernadel: GPS-Download und Genauigkeitshinweise