HWN 158 Hassenstein: Aussicht über die Odertalsperre
📷 Aussicht Hassenstein von Thomas Binder unter Lizenz CC BY-SA 4.0
Der Hassenstein (HWN 158) liegt auf etwa 560 Metern Höhe über dem Odertal bei Bad Lauterberg. An der Schutzhütte öffnet sich ein Blick zur Odertalsperre und in die bewaldeten Höhen des Südharzes. Der Zustieg ist kein ebener Spaziergang, aber als überschaubare Aussichtstour gut planbar.
Zuletzt geprüft: 30. Juli 2026. HWN 158 wird auf der aktuell geöffneten Defektseite der Harzer Wandernadel nicht als defekt geführt.
HWN 158 kurz und knapp
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Stempelstandort | Hassensteinhütte am Aussichtspunkt |
| Höhe | ungefähr 560 m |
| Guter Start | Parkplatz „Meilerplatz“ in Bad Lauterberg |
| Weg | über Dietrichstal, danach stetiger Waldanstieg |
| Verlängerung | markierte Wege zum Stöberhai |
| Koordinaten | 51.638279, 10.524944 |
Zustieg vom Meilerplatz
Die Harzer Wandernadel empfiehlt den Parkplatz „Meilerplatz“ am Ortsrand von Bad Lauterberg unterhalb des Panoramic Hotels. Von dort gehst du zunächst über die Straße Dietrichstal bis zum Waldrand. Anschließend folgst du der Beschilderung stetig bergauf zur Hassensteinhütte.
Der Höhenunterschied ist spürbar. Plane für den Rückweg Reserven ein und trage Schuhe mit Profil. Nach Regen werden Wurzeln, Laub und steilere Abschnitte rutschig; im Winter sind die Wege nicht zuverlässig geräumt. Eine Offlinekarte hilft, wenn im Wald Mobilfunkempfang fehlt.
Aussicht zur Odertalsperre
Die Odertalsperre wurde Anfang der 1930er-Jahre fertiggestellt. Anders als mehrere andere Harzwasser-Talsperren dient sie nicht der Trinkwassergewinnung. Die Harzwasserwerke nennen Hochwasserschutz, Niedrigwasseraufhöhung und Energieerzeugung als ihre Aufgaben. Das 1933 fertiggestellte Wasserkraftwerk wurde 2015 modernisiert und erzeugt Strom für ungefähr 1.500 Haushalte.
Vom Hassenstein siehst du diese Anlage aus der Distanz. Die genaue Sicht hängt von Vegetation, Nebel und Wetter ab. Besonders an klaren Tagen außerhalb der dichten Sommerbelaubung wirkt der Blick weit. Die Hütte bietet Schutz für eine Pause, ist aber keine bewirtschaftete Gaststätte.
Weiter zum Stöberhai
Von der Hassensteinhütte führen markierte Wege zum Stöberhai (HWN 159). Der 720 Meter hohe Berg liegt deutlich höher; die Verbindung macht aus der kurzen Aussichtstour eine anspruchsvollere Rund- oder Streckenwanderung. Prüfe Weglänge, Höhenprofil und Rückweg, bevor du spontan weitergehst.
Eine mögliche Einkehr liegt nicht am Hassenstein. Der historische Bahnhof Stöberhai befindet sich ebenfalls nicht direkt auf dem Gipfel und hat eigene Öffnungszeiten. Nimm daher ausreichend Wasser und Proviant mit.
Natur- und Wetterhinweise
Bleibe auf markierten Wegen und halte Hunde unter Kontrolle. Am Aussichtspunkt gibt es Absturzkanten und unebenes Gelände; Kinder benötigen enge Begleitung. Bei Sturm, Gewitter oder starkem Nebel ist Umkehren vernünftiger als der Versuch, den Stempel um jeden Preis zu erreichen.
Wer nur HWN 158 plant, wandert nach der Rast auf dem bekannten Weg zum Meilerplatz zurück. So bleibt die Tour übersichtlich und die Odertalsperre das klare Landschaftsthema.
Anfahrt
Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.
Stempel in der Nähe
Quellen und aktuelle Planung
- Harzer Wandernadel: Stempelstelle 158 / Hassenstein
- Harzwasserwerke: Odertalsperre und ihre Aufgaben
- Harzwasserwerke: aktuelle und historische Talsperrendaten
- Gemeinde Walkenried: Wieda und Stöberhai als Wanderregion
- Harzer Wandernadel: aktuelle Defekte und Wegesperrungen
- Harzer Wandernadel: GPS-Download und Genauigkeitshinweise