HWN 181 Forstmeister Tannen im Schlosspark Ballenstedt

HWN 181 Forstmeister Tannen im Schlosspark Ballenstedt

📷 HWN181 Forstmeister Tannen in Ballenstedt von <p>Benutzer:Miebner</p> unter Lizenz CC-by-sa 4.0

Das Arboretum “Forstmeister Tannen” liegt am Rand des Ballenstedter Schlossparks, oberhalb des Glockenteichs. 🌲 Es wurde 1766 als Forstplantage mit exotischen Gehölzen angelegt. Die beeindruckenden Weymouthskiefern stammen aus nordamerikanischem Saatgut von 1767 und gehören zu den ältesten ihrer Art in Deutschland.

Grablege von Oberforstrat Sachtler

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde hier Oberforstrat Franz-Wilhelm Sachtler (1865–1924) beigesetzt.

Wanderwege zur Forstmeister Tannen

  • Aktueller Zugang: Wegen der Sanierung ist der Schlosspark derzeit gesperrt. Die Stadt Ballenstedt weist zur außerhalb der Baustelle liegenden Stempelstelle ausschließlich den Amtmannweg oder die Alte Kreipe aus.

Aktuelle Sperrung des Schlossparks

Die historische Standardroute durch Schlosspark, vorbei an Schloss- und Glockenteich, ist zurzeit nicht nutzbar. Die Stadt Ballenstedt veröffentlicht ausdrücklich, dass der Park wegen umfangreicher Sanierungsmaßnahmen für Besucher gesperrt ist. HWN 181 liegt außerhalb des Baustellenbereichs und bleibt über Amtmannweg oder Alte Kreipe erreichbar. Absperrungen dürfen nicht umgangen werden. Da sich der Baufortschritt ändert, muss die städtische Projektseite unmittelbar vor der Tour erneut geprüft werden.

Arboretum und Wegcharakter

Die Forstmeister Tannen liegen auf etwa 275 Metern Höhe. Das Arboretum geht auf eine 1766 angelegte Forstplantage zurück. Nordamerikanisches Saatgut wurde 1767 bestellt; die daraus hervorgegangenen Weymouthskiefern gehören laut offizieller HWN-Darstellung zu den ältesten Exemplaren ihrer Art in Deutschland. Die Tiroler Lärche ergänzte den Bestand 1810.

Der Zugang verläuft auf Park- und Waldwegen mit nur moderaten Steigungen. Baustellenumleitungen können jedoch Oberfläche und Länge verändern. Bei Nässe sind Laub und unbefestigte Abschnitte rutschig. Alte Bäume und Wurzelbereiche werden geschützt, Äste oder Zapfen nicht als Souvenir entnommen.

Kombinationen

Nach Aufhebung der Sperrung lässt sich der Stempel wieder natürlich mit Schloss und Park verbinden. Aktuell ist eine Waldtour zum Schirm HWN 182 die passendere Erweiterung, sofern Wege und Beschilderung frei sind. Für Einkehr und Schlossbesuch gelten eigene Öffnungszeiten; die Wanderung sollte nicht von einem geöffneten Betrieb abhängig gemacht werden.

So gelingt der Besuch trotz Baustelle

Vor der Abfahrt wird die städtische Baustellenseite geöffnet und der erlaubte Zugang auf einer Karte markiert. Vor Ort folgt man ausschließlich dem Amtmannweg oder der Alten Kreipe. Provisorische Schilder können sich mit dem Baufortschritt verschieben; ältere GPX-Tracks durch den Schlosspark sind derzeit nicht maßgeblich. Der Google-Maps-Punkt kennzeichnet den Kasten, nicht die zulässige Baustellenquerung.

Wer mit Kindern unterwegs ist, erklärt die Sperrung vorab und plant keinen Spielraum für Abkürzungen ein. Bauzäune, Teichufer und Arbeitsflächen bleiben unberührt. Nach starkem Regen können auch die freigegebenen Waldwege matschig sein.

Für die Baumbeobachtung ist ein Fernglas nicht nötig, wohl aber Aufmerksamkeit: Weymouthskiefern lassen sich an langen, weichen Nadeln in Fünferbündeln erkennen. Bestimmungen erfolgen vom Weg aus; Rinde, Zweige oder Zapfen alter Bäume werden nicht entnommen. So verbindet der Stempelbesuch aktuelle Rücksichtnahme mit der Forstgeschichte des Ortes.

Anfahrt

Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.

Auf einem Handy kannst du auch diesen 🗺️ Link verwenden, um den Ort in einer Kartenapp zu öffnen.

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Quellen und aktuelle Planung

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