HWN 202 Landschaftspark Degenershausen entdecken

HWN 202 Landschaftspark Degenershausen entdecken

📷 Landschaftspark Degenershausen von Hejkal unter Lizenz CC BY-SA 2.0 de

Der Landschaftspark Degenershausen liegt bei Wieserode, einem Ortsteil von Falkenstein/Harz. Auf etwa zwölf Hektar wachsen mehr als 175 Arten und Gattungen von Bäumen und Sträuchern. Der Stempelkasten steht am kleinen Teich. Statt eines steilen Bergwegs erwartet Besucher ein gepflegter Landschaftspark mit rund 2,8 Kilometern Wegen.

Historischer Hintergrund

1834 schenkte Amtsrat Johann Christian Degener das Gut seiner Tochter zur Hochzeit. Ein Jahr später entstanden Herrenhaus und erste Parkanlage. Die heutige Gestalt entwickelte sich über mehrere Generationen; seit 1918 diente ein Bereich als Familienbegräbnisstätte, 1924 erhielt der Park wesentliche Züge seiner heutigen Form. Das Herrenhaus ist nicht erhalten. Ein Obelisk erinnert an die Familie und wurde 1993 wiedererrichtet.

Botanisch fallen alte Solitärbäume und fremdländische Gehölze auf, darunter Rosskastanie, Gurkenmagnolie und Tulpenbaum. Ein großer Staudengarten ergänzt die Baumsammlung. Beschilderungen helfen bei der Bestimmung; Pflanzen, Früchte und Grabstätten bleiben unberührt.

Wanderwege zum Landschaftspark Degenershausen

  • Direkt am Park: Der offizielle, gebührenpflichtige Parkplatz ist der verlässlichste Ausgangspunkt. Von dort beginnt der Rundgang ohne langen Waldzustieg.

  • Wieserode: Vom Ort führt ein kurzer Spaziergang durch die offene Landschaft zum Park. Die Fahrbahn und private Zufahrten werden nicht zu Ersatzparkplätzen.
  • Längere Verbindung: Gartenhaus und Burg Falkenstein liegen in derselben Region, doch der Weg ist nicht pauschal barrierefrei. Die Aussage zur Rollstuhleignung gilt vor allem für die Parkwege, nicht für jeden Zubringer.

Besuch zu verschiedenen Jahreszeiten

Der Park ist laut Betreiber täglich und ohne Eintritt zugänglich; für das Parken wird eine Gebühr erhoben. Die Informationsstelle ist nur an ausgewählten Tagen besetzt. Wer Beratung oder eine Führung wünscht, prüft die aktuelle Internetseite und vereinbart gegebenenfalls einen Termin.

Im Frühjahr stehen Blüten und frisches Laub im Mittelpunkt, im Sommer der schattige Baumbestand, im Herbst die Färbung und im Winter die Struktur alter Gehölze. Nach Starkregen können einzelne Wege weich sein. Wegen Astbruchgefahr wird der Park bei Sturm gemieden. Hunde werden kontrolliert geführt, Hinterlassenschaften entfernt und die empfindlichen Pflanzflächen nicht betreten.

Bänke laden zur Pause ein, eine dauerhafte Gastronomie im Park gibt es jedoch nicht. Getränke und Snack werden mitgebracht oder eine Einkehr in den umliegenden Orten geplant. Für einen ruhigen Besuch sind etwa ein bis zwei Stunden sinnvoll: Der kurze Weg zum Stempelkasten allein wird der Gehölzsammlung nicht gerecht.

Wichtig für die Navigation: Die offiziellen Stempelkoordinaten liegen bei 51.685402, 11.307685. Sie führen zum Stempelkasten am Teich; für die Autoanfahrt wird dagegen der ausgewiesene Parkplatz als Ziel gewählt.

Die rund 2,8 Kilometer Parkwege werden vom Betreiber als rollstuhlgeeignet beschrieben. Trotzdem unterscheiden sich Belag, Steigung und Zustand je nach Wetter. Wer auf Barrierefreiheit angewiesen ist, fragt vorab nach dem aktuell besten Rundkurs und startet am offiziellen Parkplatz. Der Weg zum Teich kann so ohne unnötige Umwege geplant werden.

Anfahrt

Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.

Auf einem Handy kannst du auch diesen 🗺️ Link verwenden, um den Ort in einer Kartenapp zu öffnen.

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Quellen und aktuelle Planung

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