HWN 43 Hohe Tür: Wanderung ab Steina und Wiesenbeker Teich

HWN 43 Hohe Tür: Wanderung ab Steina und Wiesenbeker Teich

📷 Wiesenbeker Teich Staudamm von ProfessorX unter Lizenz CC BY-SA 3.0

Die Stempelstelle 43 liegt am Aussichtspunkt „Hohe Tür“ zwischen Bad Lauterberg und Steina, einem Ortsteil von Bad Sachsa. Hier verläuft eine Wasserscheide: Niederschläge fließen je nach Seite über unterschiedliche Bach- und Flusssysteme letztlich zur Weser oder zur Elbe. Der Stempel lässt sich besonders gut mit dem historischen Wiesenbeker Teich verbinden.

Was bedeutet Wasserscheide?

Eine Wasserscheide ist keine sichtbare Mauer, sondern eine Geländelinie. Wasser auf der einen Seite gelangt in ein anderes Flusssystem als Wasser auf der anderen. Die Harzer Wandernadel ordnet die Hohe Tür in die großräumige Weser-Elbe-Wasserscheide ein, die über Norddeutschland, den Harz und weiter nach Thüringen verläuft.

Vor Ort lohnt sich daher ein Blick auf Relief und Wegverlauf. Nach Regen sieht man an Gräben und kleinen Rinnen besonders gut, in welche Richtung Wasser abläuft. Schütze die Wegsäume und vermeide Abkürzungen über nasse Böden.

Tour ab Steina

Bad-Sachsa-Tourismus beschreibt eine 4 Kilometer lange Wanderung von Steina zum Wiesenbeker Teich. Hinter der Steinatalsperre geht es zunächst bergauf, an HWN 43 vorbei und anschließend hinunter zum Teich. Das ist die schlüssigste Streckentour, wenn du Wasserscheide und Bergbauwasserwirtschaft gemeinsam erleben möchtest.

Der Weg enthält einen spürbaren Anstieg und danach Gefälle. Waldwege können nach Regen schlammig, im Winter vereist und nach Sturm vorübergehend gesperrt sein. Plane für den Rückweg entweder dieselbe Strecke oder eine verlässliche Verbindung weiter nach Bad Lauterberg; Fahrpläne gehören vor Tourbeginn geprüft.

Kürzere Variante vom Wiesenbeker Teich

Laut Harzer Wandernadel liegt die Stempelstelle ungefähr 1,5 Kilometer vom Wiesenbeker Teich entfernt. Die dortigen Parkmöglichkeiten sind daher ein geeigneter Start für eine kürzere Hin-und-zurück-Tour. Nutze nur ausgewiesene Besucherflächen und beachte saisonale Regelungen von Campingplatz, Naturbad und Gastronomie.

Der 1715 in Betrieb genommene Teich hieß zunächst „Aufrichtigkeiter Teich“. Er lieferte Aufschlagwasser für das Kupferbergwerk Aufrichtigkeit und später für Hütten- und Gewerbeanlagen in Bad Lauterberg. Heute gehört der Wiesenbeker Teich zur Oberharzer Wasserwirtschaft im UNESCO-Welterbe. Baden und handgeführter Wassersport sind laut Harzwasserwerken grundsätzlich erlaubt, können aber vor Ort eingeschränkt sein; aktuelle Hinweise haben Vorrang.

Eignung und praktische Hinweise

Die Strecke ab Steina ist eine normale Mittelgebirgswanderung und kein technischer Steig. Wegen Anstieg, Naturboden und möglichen Wurzeln lässt sich daraus jedoch keine durchgängige Kinderwagen- oder Rollstuhleignung ableiten. Mit Kindern ist der Wechsel aus Stempel, Wasserscheide und Teich abwechslungsreich; an Wasser und steileren Waldabschnitten ist Aufsicht nötig.

Am Stempelkasten selbst gibt es keine garantierte Einkehr. Gastronomie und Freizeitangebote am Wiesenbeker Teich sind saisonal; aktuelle Öffnungs-, Bade- und Parkinformationen bitte direkt beim Betreiber beziehungsweise der Tourist-Information prüfen.

Anfahrt

Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.

Auf einem Handy kannst du auch diesen 🗺️ Link verwenden, um den Ort in einer Kartenapp zu öffnen.

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Quellen und aktuelle Planung

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