HWN 53 Hassel-Vorsperre: Rundweg am Wasser

HWN 53 Hassel-Vorsperre: Rundweg am Wasser

📷 Hasselvorsperre von Moonie unter Lizenz CC BY-SA 3.0

Die Hassel-Vorsperre liegt auf etwa 385 Metern Höhe zwischen Hasselfelde und Trautenstein. Zusammen mit der Rappbode-Vorsperre hält sie Geröll und Trübstoffe zurück, bevor das Wasser in das größere Talsperrensystem gelangt. Zugleich sorgt die Vorsperre dafür, dass der Talabschnitt nicht einfach trockenfällt. Der Stempelkasten steht nach offizieller Beschreibung rechts an der Staumauer; diese Positionsangabe ist für die Navigation genauer als ein Zielpunkt irgendwo am See.

Das ruhige Wasser, die bewaldeten Ufer und die kompakte Rundmöglichkeit machen HWN 53 zu einem guten Ziel für eine halbtägige Wanderung. Baden oder Abkürzungen über Betriebsflächen sind daraus nicht abzuleiten.

Tourenplanung und Startpunkte

Der günstigste Start ist der Wanderparkplatz unterhalb der Hagenmühle. Von dort beschreibt die Harzer Wandernadel eine etwa 6 Kilometer lange Umrundung. Die aktuelle Tourismusroute nennt 5,5 Kilometer, rund 1:28 Stunden und mittlere Schwierigkeit. Die kleine Differenz hängt von Startpunkt und Trackführung ab; für die Praxis sollte man mit knapp sechs Kilometern planen.

Wer mehr Strecke möchte, kann die Zwei-Sperren-Runde über Trageburg (HWN 52), Hassel-Vorsperre (HWN 53) und Rappbodeblick (HWN 56) wählen. Offiziell werden dafür rund 13,1 Kilometer und etwa drei Stunden genannt. Diese Variante führt nicht nur am Wasser entlang, sondern enthält auch Waldwege und Anstiege zwischen den Becken.

Wegcharakter, Saison und Einkehr

Die Ufer- und Forstwege sind grundsätzlich moderat, aber nicht durchgehend eben. Nach Regen entstehen Pfützen und weiche Passagen; im Herbst verdeckt Laub Wurzeln und Steine. Auf der Staumauer sowie an wasserbaulichen Anlagen bleibt man auf den freigegebenen Wegen und beachtet Betriebsbeschilderung. Kinder gehören am Wasser unter Aufsicht.

Direkt am Kasten gibt es keine verlässliche Einkehr. Hasselfelde und Trautenstein bieten Versorgungsmöglichkeiten; für die große Zwei-Sperren-Runde gehören Getränke und ein Snack in den Rucksack. Pegel, Forstarbeiten und kurzfristige Wegmaßnahmen können sich ändern.

Konkreter Tourencheck

Am Parkplatz unterhalb der Hagenmühle lohnt ein kurzer Vergleich zwischen Wegweiser und geladenem Track: Die 5,5- beziehungsweise knapp 6-Kilometer-Angaben beschreiben leicht unterschiedliche Linien, führen aber beide zur Staumauer. Am Ziel orientiert man sich an deren rechter Seite, wo die HWN den Kasten verortet. Wer nur „Hassel-Vorsperre“ in die Navigation eingibt, landet möglicherweise am falschen Ufer oder an einer technischen Zufahrt.

Die kleine Runde passt gut in einen halben Tag; die Kombination mit Trageburg und Rappbodeblick verlangt dagegen rund 13 Kilometer. Für diese größere Variante sollten Kinder und weniger geübte Wanderer bereits Erfahrung mit wechselnden Wald- und Uferwegen haben. Nach Starkregen sind weiche Passagen wahrscheinlich, und an der Mauer bleibt die ausgeschilderte Betriebsführung maßgeblich. Ein Fernglas bereichert die ruhigen Uferblicke, ersetzt aber nicht den respektvollen Abstand zu Wasservögeln. Der Damm eignet sich als feste Zwischenkontrolle für Zeit, Wetter und verbleibende Getränkemenge.

Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.

Auf einem Handy kannst du auch diesen 🗺️ Link verwenden, um den Ort in einer Kartenapp zu öffnen.

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Quellen und aktuelle Planung

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