HWN 58 Pferdchen: Aussichtspunkt über Zorge

HWN 58 Pferdchen: Aussichtspunkt über Zorge

📷 Pferdchen Zorge von Thomas Binder unter Lizenz CC BY-SA 4.0

Das „Pferdchen“ ist ein Aussichtspunkt auf etwa 430 Metern Höhe oberhalb von Zorge. Ein gepflegter Pavillon und der Blick über den Südharz machen den Platz zu einem lohnenden Rastziel. 2013 wählten Wanderfreunde der Harzer Wandernadel das Pferdchen zur schönsten Stempelstelle. Der Kasten liegt am Aussichtspunkt; die kurze Entfernung zum Ort darf nicht über den kräftigen Anstieg hinwegtäuschen.

Die Plattform ist frei zugänglich, aber keine bewirtschaftete Hütte. Bei Nebel ist die Fernsicht eingeschränkt, bei Nässe wird der steile Pfad anspruchsvoller.

Tourenplanung und Startpunkte

Für die direkte Tour startet man im Kurpark von Zorge. Der ausgeschilderte Weg führt durch das Steigertal stetig bergauf und erreicht den Aussichtspunkt zuletzt über einen relativ steilen Pfad. Zurück kann man denselben Weg wählen oder die Runde über Grubenweg und Nordhäuser Blick erweitern. Die Fortsetzung zur Helenenruh (HWN 160) ergibt eine sinnvolle Stempelkombination.

Als längere Streckenwanderung beschreibt die regionale Tourismusstelle eine Baudensteig-Etappe von Wieda nach Zorge. Sie ist 9,72 Kilometer lang, dauert etwa 3:15 Stunden und verbindet Kreuztalsklippe (HWN 162), Helenenruh (HWN 160) und Pferdchen (HWN 58). Für diese Variante muss der Rücktransport zwischen den Orten vorab geklärt sein.

Wegcharakter, Saison und Einkehr

Der direkte Anstieg ist kurz, aber steil und stellenweise wurzelig. Gute Profilsohlen und Wanderstöcke helfen besonders beim Abstieg. Die Baudensteig-Variante kombiniert Pfade, Schotter und befestigte Abschnitte und verlangt mittlere Kondition. Bei Eis sollte der steile Schlussanstieg nicht unterschätzt werden.

In Zorge gibt es saisonale Gastronomie und Versorgungsmöglichkeiten; direkt am Pavillon nicht. Wer die Streckenwanderung geht, nimmt ausreichend Wasser mit. Aktuelle Waldarbeiten und Stempelmeldungen sollten am Tourtag geprüft werden. Für den steilen Rückweg empfiehlt sich, vor dem Abstieg am Pavillon eine Pause einzulegen und bei einsetzendem Regen lieber denselben bekannten Zugang zu wählen.

Konkreter Tourencheck

Beim Pferdchen ist weniger die Entfernung als die Steigung entscheidend. Vor dem Start im Zorger Kurpark sollten alle wissen, dass der Schluss über einen relativ steilen Pfad führt. Wanderstöcke werden für den Abstieg griffbereit getragen und nicht erst am Pavillon tief im Rucksack gesucht. Bei einsetzendem Regen ist derselbe bekannte Weg oft sicherer als eine unbekannte Verlängerung über Grubenweg und Nordhäuser Blick.

Für die Baudensteig-Strecke von Wieda nach Zorge wird die Rückfahrt vor dem ersten Schritt geklärt. Die knapp 9,72 Kilometer enthalten mit Kreuztalsklippe, Helenenruh und Pferdchen drei Stempel, aber auch mehrere Anstiege und naturbelassene Abschnitte. Eine reine Gehzeit von 3:15 Stunden lässt Fotopausen und Stempeln unberücksichtigt. Proviant gehört mit, während eine Einkehr erst nach bestätigten Öffnungszeiten als Planbestandteil zählt. Bei Eis ist der Direktanstieg kein sinnvoller „schneller“ Ersatz. Der Pavillon ist der letzte ruhige Ausrüstungsscheck vor dem steilen Abstieg.

Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.

Auf einem Handy kannst du auch diesen 🗺️ Link verwenden, um den Ort in einer Kartenapp zu öffnen.

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Quellen und aktuelle Planung

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