HWN 72 La Viershöhe: Aussicht nah am Hexentanzplatz

HWN 72 La Viershöhe: Aussicht nah am Hexentanzplatz

📷 La Viershöhe von Olaf Meister unter Lizenz CC BY-SA 3.0

Die La Viershöhe liegt auf 478 Metern Höhe oberhalb des Bodetals und nur wenige Wanderkilometer vom Hexentanzplatz entfernt. Von der Aussicht sind die Felshänge der Schlucht besonders im zeitigen Frühjahr gut zu erkennen, bevor dichtes Laub den Blick einengt. Das Bodetal steht bereits seit März 1937 unter Naturschutz; Wanderer bleiben deshalb konsequent auf den freigegebenen Pfaden.

Der Name erinnert an Oberförster La Viers, der im 19. Jahrhundert als hochrangiger Forstbeamter für Harzer Forstgebiete tätig war. Nach der Überlieferung erkannte er früh das touristische Potenzial des Bodetals und regte die Anlage von Wanderwegen an. Der Stempel ist ein Wald- und Aussichtsziel ohne eigene Versorgung.

Tourenplanung und Startpunkte

Der einfachste Ausgangspunkt ist der Hexentanzplatz. Von dessen Parkplatz- und Seilbahnbereich folgt man dem beschilderten Pfad zur La Viershöhe. Die Wanderung lässt sich anschließend zur Prinzensicht (HWN 70) fortsetzen; beide Stempel bilden eine kompakte Höhenrunde, deren genaue Länge vom gewählten Weg durch das weitläufige Gelände am Hexentanzplatz abhängt.

Deutlich anspruchsvoller ist die Streckenwanderung von Treseburg über Weißer Hirsch (HWN 67), Pfeil-Denkmal (HWN 68) und La Viershöhe zum Hexentanzplatz. Die regionale Tourbeschreibung nennt etwa 10 Kilometer und drei Stunden. Wer zusätzlich HWN 70 besucht oder zum Ausgangspunkt zurücklaufen muss, plant mehr Strecke. Vor einer Einwegtour Bus- und Seilbahnbetrieb sowie den letzten Anschluss prüfen.

Wegcharakter, Saison und Einkehr

Der direkte Höhenweg ist technisch moderat, aber nicht barrierefrei. Wurzeln, Steine, schmale Passagen und feuchtes Laub verlangen Profilsohlen. An Aussichtskanten bleibt man hinter Sicherungen und hält Kinder sowie Hunde eng bei sich. Im Frühjahr können noch Eisreste liegen, während sonnige Wege bereits trocken wirken.

Am Hexentanzplatz gibt es saisonabhängig Gastronomie, Toiletten und touristische Angebote; an der La Viershöhe selbst nicht. An stark besuchten Tagen sind frühe Startzeiten sinnvoll. Für die Treseburg-Variante gehören Getränke, Offlinekarte und eine Reserve für den langen Anstieg in den Rucksack.

Konkreter Tourencheck

Vom Hexentanzplatz werden La Viershöhe und Prinzensicht HWN 70 als zwei getrennte Ziele gespeichert. So bleibt an Waldabzweigen klar, ob die kleine Doppelstempelrunde vollständig ist. Im zeitigen Frühjahr bietet die geringere Belaubung den besten Felsblick, kann aber mit Restschnee oder Eis auf schattigen Wegen zusammenfallen. Der Zustand des Pfads zählt mehr als sonniges Wetter am Parkplatz.

Für die Treseburg-Strecke kommen Weißer Hirsch HWN 67 und Pfeil-Denkmal HWN 68 hinzu. Die offiziell genannten zehn Kilometer enden am Hexentanzplatz; der zusätzliche Gang zur Prinzensicht verlängert die Tour. Bus- und Seilbahnzeiten werden deshalb nicht auf die Minute ausgereizt. Am Schutzgebiet bleibt man auf dem markierten Pfad, beobachtet Greifvögel aus Abstand und vermeidet laute Rastgruppen. Versorgung gibt es erst wieder im touristischen Ausgangsbereich. Ein Fernglas wird am breiten Rastplatz und nicht an der Kante benutzt.

Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.

Auf einem Handy kannst du auch diesen 🗺️ Link verwenden, um den Ort in einer Kartenapp zu öffnen.

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Quellen und aktuelle Planung

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