HWN 74 Hamburger Wappen: Teufelsmauer-Runde

HWN 74 Hamburger Wappen: Teufelsmauer-Runde

📷 TeufelsmauerTimmenrode2 von JurecGermany in der Wikipedia auf Deutsch unter Lizenz CC BY-SA 3.0

Das Hamburger Wappen ist eine auffällige Sandsteinformation auf 252 Metern Höhe am Timmenröder Abschnitt der Teufelsmauer. Drei aufragende Felszacken erinnern an die Türme des Hamburger Stadtwappens. Die Teufelsmauer entstand aus widerstandsfähigen, steilgestellten Gesteinsschichten; die Stadt Blankenburg datiert die zugrunde liegenden Sandsteine auf etwa 85 Millionen Jahre.

Höhlen, Vorsprünge und Felstore machen den Platz besonders für Familien interessant. Der Fels ist jedoch kein abgesicherter Kletterpark. Lose Partien, Absturzkanten und stark polierte Tritte erfordern Zurückhaltung. Naturdenkmal und geschützte Vegetation werden nicht beschädigt oder mit Namen versehen.

Tourenplanung und Startpunkte

Der beste Start ist der Parkplatz am Sportplatz in Timmenrode. Von dort führt ein schmaler, beschilderter Pfad zum Hamburger Wappen. Die Stadt Blankenburg beschreibt eine moderate Teufelsmauer-Rundwanderung von ungefähr 7 bis 7,6 Kilometern; je nach veröffentlichter Variante und Zubringer kann die Angabe leicht abweichen. Für Pausen und Erkundung sollte man mehr Zeit als die reine Gehzeit einplanen.

Konditionsstarke und trittsichere Wanderer können den Weg über die Teufelsmauer bis zum Großvaterfelsen (HWN 76) fortsetzen. Der Kammweg ist die sportlichere Linienführung und verlangt Schwindelfreiheit sowie sichere Füße. Eine einfachere Route bleibt unterhalb des Kamms. Vorab festlegen, ob man eine Rundtour, einen Hin-und-zurück-Weg oder eine Streckenwanderung mit Rücktransport plant.

Wegcharakter, Saison und Einkehr

Schmale Sandsteinpfade wechseln mit Wald- und Feldwegen. Trockenes Sandkorn kann auf Fels ebenso rutschig sein wie Nässe; nach Frost sind Treppen und Wurzeln kritisch. Bei Hitze liegen längere Abschnitte sonnig, sodass Wasser und Kopfbedeckung wichtig sind. Nach Gewitter oder Sturm bleibt man von exponierten Felspartien fern.

Direkt am Hamburger Wappen gibt es keine verlässliche Einkehr. Timmenrode und Blankenburg bieten Versorgung. Familien sollten nicht nur Kilometer, sondern auch die zusätzliche Zeit für Felsstufen und Pausen kalkulieren.

Konkreter Tourencheck

Am Sportplatz Timmenrode wird vor dem Start zwischen moderater Rundroute und anspruchsvoller Kammvariante entschieden. Die Stadt nennt für die Rundwanderung je nach Linienführung ungefähr 7 bis 7,6 Kilometer. Der Kammweg ist nur für schwindelfreie, trittsichere Personen gedacht; wer mit Kindern oder unsicheren Wanderern unterwegs ist, wählt die tiefer verlaufende Alternative und vereinbart einen gemeinsamen Treffpunkt.

Sandstein kann bei Trockenheit durch loses Korn und nach Regen durch Feuchtigkeit rutschig sein. Höhlen und Vorsprünge werden nur vom freigegebenen Weg aus erkundet; das Naturdenkmal ist kein Sportklettergelände. Für die Verbindung zum Großvaterfelsen HWN 76 muss der Rücktransport oder komplette Rückweg vorab stehen. An heißen Tagen bietet die offene Felslandschaft wenig Schatten, weshalb Wasser, Kopfbedeckung und ein früher Start wichtiger sind als zusätzliche Stempel. Nach der Felsgruppe wird die Runde auf dem markierten Talweg geschlossen; Feldränder und Privatflächen bleiben unberührt. Sandsteinblöcke und Vegetation bleiben unverändert am Fundort.

Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.

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Quellen und aktuelle Planung

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