HWN 124 Köte am Heidenstieg: Familienrunde

HWN 124 Köte am Heidenstieg: Familienrunde

📷 Köte am Heidenstieg von Thomas Binder unter Lizenz CC BY-SA 4.0

Die Köte am Heidenstieg steht im Schulenberger Wald oberhalb des Ortes. HWN 124 ist ein vergleichsweise unkompliziertes Ziel für eine kurze Familienwanderung: Vom Parkplatz Tannenhöhe führen ein Trimm-Dich-Pfad und ein Waldlehrpfad durch den Wald. Schautafeln und geschnitzte Tierfiguren machen die Runde auch für Kinder abwechslungsreich.

Nur wenige Meter rund um die Köte sieht man zunächst Wald. An offenen Stellen des Rückwegs reicht der Blick jedoch über die Harzer Wiesen bis zum Brockenmassiv, zum Bruchberg und zur Wolfswarte. Gerade diese Mischung aus Waldstationen und Fernsicht macht den Weg interessanter als einen reinen Stempel-Abstecher.

Zuletzt geprüft: 30. Juli 2026. HWN 124 wird auf der aktuell geöffneten Defektseite der Harzer Wandernadel nicht als defekt geführt. Wetter, Forstarbeiten oder Windwurf können den Zugang trotzdem kurzfristig beeinflussen.

HWN 124 kurz und knapp

Frage Antwort
Stempelstandort an der Köte im Schulenberger Wald
Empfohlener Start Wanderparkplatz Tannenhöhe
Wegcharakter Waldwege, als kleine Runde kombinierbar
Geeignet für Familien und gemütliche Genusswanderungen
Einkehr nicht an der Stempelstelle
Koordinaten 51.840916, 10.423472

Kleine Runde ab Tannenhöhe

Vom Wanderparkplatz Tannenhöhe folgst du zunächst dem ausgeschilderten Trimm-Dich-Pfad zur Köte. Für den Rückweg empfiehlt die Harzer Wandernadel ausdrücklich den Waldlehrpfad. So entsteht eine abwechslungsreiche Runde, ohne auf demselben Weg zurückzugehen. Die Stempelstelle liegt im Wald und ist nicht mit dem Auto erreichbar.

Die Route gilt als familienfreundlich, ist aber ein Naturweg: Wurzeln, Laub und nach Regen aufgeweichte Abschnitte gehören dazu. Ein geländetauglicher Kinderwagen kann funktionieren, eine verlässlich barrierefreie Strecke ist jedoch nicht ausgewiesen. Mit kleinen Kindern solltest du Zeit für die Tierfiguren und Infotafeln einplanen. Nach Sturm ist unter Bäumen besondere Vorsicht nötig.

Schulenberg und die Okertalsperre

Der heutige Ort Schulenberg erzählt eine ungewöhnliche Geschichte. Das alte Unter- und Mittelschulenberg lag tiefer im Okertal und war zunächst Bergbau- und Hüttensiedlung, später Waldarbeitersiedlung. Für den Bau der Okertalsperre wurden die Bewohner umgesiedelt; 1954 verschwand der alte Ort im Stausee. Das neue Schulenberg entstand rund 100 Meter höher auf dem Wiesenbergplateau auf etwa 500 Metern Höhe.

Wer nach dem Stempel noch Zeit hat, kann deshalb einen Aussichtspunkt zur Okertalsperre oder einen Spaziergang im Ort ergänzen. Der See ist kein beliebig zugänglicher Badesee: Wasserstand, Wassersportbereiche und örtliche Regeln sind zu beachten. Für HWN 124 selbst brauchst du keine lange Talsperrenrunde.

Jahreszeit, Verpflegung und Kombinationen

Im Frühling und Sommer bieten Waldlehrpfad und Wiesen die größte Abwechslung; im Herbst kann feuchtes Laub rutschig werden. Bei Schnee und Eis sind Profilsohlen sinnvoll. An der Köte gibt es keine verlässlich geöffnete Gastronomie. Nimm Wasser und eine kleine Brotzeit mit und hinterlasse den Rastplatz sauber.

Die Hallesche Hütte (HWN 119) liegt ebenfalls im Raum Schulenberg, verlangt aber eine deutlich anspruchsvollere Fels- und Waldtour. Schalker Turm (HWN 125) und Lochstein am Oberen Schalker Graben (HWN 126) lassen sich eher als eigene, längere Wanderung kombinieren.

Anfahrt

Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.

Auf einem Handy kannst du auch diesen 🗺️ Link verwenden, um den Ort in einer Kartenapp zu öffnen.

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Quellen und aktuelle Planung

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