HWN 125 Schalker Turm: Aussicht nach der Sanierung

HWN 125 Schalker Turm: Aussicht nach der Sanierung

📷 SchalkeGipfel von Kassandro unter Lizenz CC BY-SA 3.0

Der Schalker Turm steht auf der 762 Meter hohen Schalke zwischen Hahnenklee, Clausthal-Zellerfeld und Schulenberg. HWN 125 befindet sich in der Schutzhütte am Aussichtsturm. Der Gipfel ist ein gutes Ziel für eine Waldwanderung; bei klarer Sicht lohnt sich zusätzlich der Aufstieg auf die filigrane Stahlkonstruktion.

Wichtig für die Planung: Eine ältere Sperrmeldung aus der Sanierungsphase ist überholt. Die Niedersächsischen Landesforsten berichteten am 15. Juli 2026, der Turm sei in den vorausgegangenen zwei Jahren restauriert, sicherheitstechnisch aufgerüstet und neu gestrichen worden. Da ein Aussichtsturm bei Eis, Sturm oder Wartungsarbeiten dennoch kurzfristig geschlossen werden kann, entscheidet immer die Beschilderung vor Ort. Der Stempelbesuch ist davon getrennt zu betrachten.

Zuletzt geprüft: 30. Juli 2026. HWN 125 steht nicht auf der aktuell geöffneten Defektliste der Harzer Wandernadel.

HWN 125 kurz und knapp

Frage Antwort
Stempelstandort Schutzhütte neben dem Schalker Turm
Höhe des Berges 762 m
Kürzester Start Wanderparkplatz Auerhahn
Kulturroute ab Festenburg über HWN 126
Einkehr keine verlässlich geöffnete am Gipfel
Koordinaten 51.848804, 10.382278

Zwei sinnvolle Aufstiege

Der kürzeste Zustieg beginnt am Wanderparkplatz Auerhahn. Von dort nutzt du die ehemalige Zufahrtsstraße des militärischen Horchpostens bis in den Gipfelbereich. Der Weg ist zwar breiter als ein schmaler Bergpfad, steigt aber spürbar an. Im Winter können vereiste Passagen den einfachen Eindruck schnell verändern.

Inhaltlich reizvoller ist der Start in Festenburg. Die offizielle Beschreibung führt zunächst zu HWN 126 am Lochstein und Oberen Schalker Graben und von dort mit insgesamt rund 220 Höhenmetern hinauf zur Schalke. Diese Variante verbindet Bergbaugeschichte, Wasserwirtschaft und Aussicht. Für Hin- und Rückweg solltest du eine aktuelle Wanderkarte verwenden und ausreichend Zeit einplanen.

Aussichtsturm und Horchposten

Der Harzklub-Zweigverein Zellerfeld errichtete den Aussichtsturm 1892. Die heutige Stahlkonstruktion ist etwa 10,5 Meter hoch und rund 3,5 Tonnen schwer. 1992 wurde sie restauriert; eine weitere umfassende Sicherung folgte 2024 bis 2026.

Der Gipfel trug im Kalten Krieg zusätzlich den Schalker Horchposten der französischen Luft- und Fernmeldeaufklärung. Ab 1978/79 dominierte ein 64 Meter hoher Stahlbetonturm den Standort. Dafür wurde der kleinere Harzklub-Turm rund 100 Meter versetzt. Nach Aufgabe und Sprengung der militärischen Anlage 2002 kehrte der Aussichtsturm an seinen angestammten Platz zurück.

Sicherheit und Verpflegung

Die Metalltreppen sind schmal und offen. Bei Nässe, Eis, Gewitter, starkem Wind oder Höhenangst solltest du nicht hinaufsteigen. Kinder brauchen enge Begleitung; Hunde bleiben unten bei einer Betreuungsperson. Der Stempel ist auch ohne Turmbesteigung das Ziel.

Am Gipfel gibt es keine verlässlich geöffnete Gastronomie. Nimm Getränke und Proviant mit. Die Köte am Heidenstieg (HWN 124) liegt zwar ebenfalls im Schulenberger Raum, eignet sich aber besser als separate, familienfreundliche Runde.

Anfahrt

Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.

Auf einem Handy kannst du auch diesen 🗺️ Link verwenden, um den Ort in einer Kartenapp zu öffnen.

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Quellen und aktuelle Planung

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