HWN 133 Förster-Ludewig-Platz: Rast am Dammgraben
📷 Förster-Ludewig-Platz von Thomas Binder unter Lizenz CC BY-SA 4.0
Der Förster-Ludewig-Platz ist ein kleiner Rast- und Erinnerungsort am Dammgraben zwischen Altenau und Torfhaus. Sitzgruppe, Schachtkopf-Hütte, Wasserlauf und Holzsteg schaffen eine ungewöhnlich abwechslungsreiche Szenerie. HWN 133 steht auf einer kleinen, über den Steg erreichbaren Halbinsel.
Direkt daneben liegt ein Absetzbecken. Es hält einen Teil der Sedimente zurück, die das wilde Wasser vom Nabentaler Wasserfall in den Dammgraben eintragen würde. Damit wird am Rastplatz sichtbar, dass das Welterbe Oberharzer Wasserwirtschaft nicht nur aus alten Mauern besteht, sondern aus einem zusammenhängenden, weiterhin gepflegten Wassersystem.
Zuletzt geprüft: 30. Juli 2026. HWN 133 wird auf der aktuell geöffneten Defektseite der Harzer Wandernadel nicht als defekt geführt.
HWN 133 kurz und knapp
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Stempelstandort | kleine Halbinsel am Dammgraben |
| Kürzester Start | kleiner Parkplatz an der L 504 Torfhaus–Altenau |
| Wegcharakter | überwiegend moderater Grabenweg |
| Rastmöglichkeit | Schachtkopf-Hütte und Sitzgruppe |
| Einkehr | keine am Stempel |
| Koordinaten | 51.803471, 10.487833 |
Kurzer Zustieg am Dammgraben
Der offizielle Kurzweg beginnt an einem kleinen Parkplatz auf der rechten Straßenseite, wenn du von Torfhaus nach Altenau fährst. Von dort folgst du dem fernbewachsenen Dammgraben bis zum Förster-Ludewig-Platz. Da Parkbuchten an der L 504 begrenzt sind, darfst du Rettungs- und Forstzufahrten nicht blockieren.
Die Harzer Wandernadel beschreibt diesen Abschnitt als besonders geeignet für Familien mit kleinen Kindern sowie ältere Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Das ist eine hilfreiche Einschätzung, aber keine zertifizierte Barrierefreiheit: Der Weg kann schmal und nach Regen weich sein; am Becken, Steg und offenen Wasser ist Aufsicht erforderlich. Ein geländetauglicher Kinderwagen ist geeigneter als ein kleiner Stadtbuggy.
Denkmal und Schachtkopf-Hütte
Oberförster Pittau ließ auf der kleinen Halbinsel ein Denkmal für im Ersten Weltkrieg gefallene Waldarbeiter und den Förster Meyer errichten. Der Stempelkasten steht ebenfalls dort. Nimm dir Zeit für den Ort, ohne das Denkmal oder die wasserbaulichen Anlagen zu besteigen.
Die Schachtkopf-Hütte bietet Wetterschutz, ist aber unbewirtschaftet. Wasser und Proviant bringst du selbst mit; Abfälle nimmst du wieder mit. Bei Sturm ist auch eine Schutzhütte im Wald kein sicherer Tourengrund.
Erweiterung Richtung Torfhaus und Altenau
Oberhalb des Platzes führt der Harzer-Hexen-Stieg über den Nabentaler Wasserfall und die Skiwiese am Rinderkopf Richtung Torfhaus. Diese Erweiterung ist deutlich länger und anstrengender als der kurze Grabenweg. Die Tourist-Information weist aktuell auf eine Umleitung an einem Teilstück des Harzer-Hexen-Stiegs hin. Prüfe vor einer Fernweg-Etappe die aktuelle Karte, statt ältere GPX-Daten ungeprüft zu verwenden.
Richtung Altenau lassen sich Gustav-Baumann-Weg (HWN 134) und Köte Brockenblick (HWN 132) in eine größere Runde einbauen. Die Wolfswarte (HWN 135) liegt höher im Nationalpark und verlangt Trittsicherheit; sie ist kein kurzer Familien-Nachschlag.
Anfahrt
Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.
Stempel in der Nähe
Quellen und aktuelle Planung
- Harzer Wandernadel: Stempelstelle 133 / Förster-Ludewig-Platz
- UNESCO-Welterbe im Harz: Oberharzer Wasserwirtschaft
- Tourist-Information Oberharz: Harzer-Hexen-Stieg und aktuelle Umleitung
- Tourist-Information Oberharz: Goetheweg Altenau–Torfhaus am Dammgraben
- Harzer Wandernadel: aktuelle Defekte und Wegesperrungen
- Harzer Wandernadel: GPS-Download und Genauigkeitshinweise