HWN 135 Wolfswarte: Felsrunde ab Torfhaus
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Die Wolfswarte ist eine 918 Meter hohe Felskuppe aus verwittertem Acker-Bruchberg-Quarzit im Nationalpark Harz. Sie gehört zum Bruchbergmassiv und bietet bei klarer Sicht einen weiten Blick über Altenau, Teile der Okertalsperre, den Westharz und das nördliche Harzvorland. HWN 135 steht direkt am felsigen Wanderziel.
Die Aussicht muss man sich verdienen: Der direkte Weg von Torfhaus ist stark durchwurzelt, steinig und häufig nass. Der Nationalpark stuft die Tour nur für Menschen mit festem Schuhwerk und Trittsicherheit als passend ein. Bei Eis, Starkregen, Gewitter oder Sturm ist die offene Felskuppe kein gutes Ziel.
Zuletzt geprüft: 30. Juli 2026. HWN 135 wird auf der aktuell geöffneten Defektseite der Harzer Wandernadel nicht als defekt geführt. Aktuelle Nationalpark-Sperrungen haben Vorrang vor jeder Routenbeschreibung.
HWN 135 kurz und knapp
| Frage | Antwort |
|---|---|
| Stempelstandort | an der Felskuppe der Wolfswarte |
| Höhe | 918 m |
| Offizielle Tour | ab Torfhaus, ca. 6 km hin und zurück |
| Dauer | ungefähr 2 Stunden ohne lange Pausen |
| Schwierigkeit | wurzelreich, steinig, oft nass |
| Koordinaten | 51.790237, 10.503641 |
Offizielle Runde ab Torfhaus
Die Nationalpark-Tour W8 beginnt am Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus. Zunächst gehst du relativ eben westwärts. Nach der Querung des Clausthaler Flutgrabens folgt der deutlich anspruchsvollere Anstieg auf wurzel- und steinreichem Untergrund. Hin und zurück sind es ungefähr sechs Kilometer und zwei Stunden.
Für eine längere Runde nennt der Nationalpark den Rückweg über Clausthaler Flutgraben, Sonnenkappe, Oderteich und Märchenweg; die Gesamtstrecke wächst dann auf etwa neun Kilometer. Diese Variante solltest du nur mit aktueller Karte gehen, weil Wege im Nationalpark zeitweise gesperrt oder umgeleitet werden können.
Alternativen von Altenau und der L 504
Von Altenau führen längere, abschnittsweise bequemere Forstwege hinauf. Vom Parkplatz Am Mühlenberg gelangst du über den Gustav-Baumann-Weg zum Dammgraben, an HWN 134 vorbei zum Okerstein und über den Oberen Bruchbergweg zur Wolfswarte.
Kürzer sind Einstiege an ausgewiesenen Parkmöglichkeiten der Straße zwischen Altenau und Torfhaus. Der Wolfswarter Fußweg bleibt jedoch sehr steinig und oft feucht. Parke nicht in unübersichtlichen Kurven oder vor Forstzufahrten.
Kernzone, Fels und Sicherheit
Die Wolfswarte liegt in der Kernzone des Nationalparks. Bleibe strikt auf den markierten Wegen und klettere nicht quer durch Blockhalden oder junge Vegetation. Der eigentliche Bruchberggipfel ist kein freigegebenes Wanderziel. Hunde werden kurz gehalten.
Auf der Felskuppe fehlen Komfort und Absturzsicherung eines Aussichtsturms. Kinder und unsichere Geher bleiben beim Stempelkasten oder an einer sicheren Stelle. Quarzit kann bei Nässe überraschend glatt sein; gutes Profil ist wichtiger als sportliches Tempo.
Direkt an HWN 135 gibt es weder Schutzhütte noch Gastronomie. Nimm Wasser, Wetterschutz und einen Snack mit. In Torfhaus bestehen Einkehrmöglichkeiten, deren Öffnungszeiten du vorab prüfst. Der Förster-Ludewig-Platz (HWN 133) ist eine eigenständige, deutlich leichtere Dammgraben-Tour.
Anfahrt
Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.
Stempel in der Nähe
Quellen und aktuelle Planung
- Harzer Wandernadel: Stempelstelle 135 / Wolfswarte
- Nationalpark Harz: Tour W8 von Torfhaus zur Wolfswarte
- Tourist-Information Oberharz: Wolfswarte, Wege und Anspruch
- Nationalpark Harz: aktuelle Wegesperrungen
- Harzer Wandernadel: aktuelle Defekte und Wegesperrungen
- Harzer Wandernadel: GPS-Download und Genauigkeitshinweise