HWN 134 Gustav-Baumann-Weg: Aufstieg zur Wolfswarte

HWN 134 Gustav-Baumann-Weg: Aufstieg zur Wolfswarte

📷 GBaumann (1) von JuTe CLZ; Lizenzangabe auf der Dateibeschreibungsseite

Die Stempelstelle 134 am Gustav-Baumann-Weg liegt im Nationalpark Harz auf dem Aufstieg von Altenau zur Wolfswarte. Der Kasten steht nach Angaben der Harzer Wandernadel etwa einen Kilometer oberhalb des Dammgrabens und rund 500 Meter unterhalb des Okersteins. Eine Bank am Weg und der Blick über die umliegenden Harzberge machen den Platz zu einer guten Zwischenrast – Infrastruktur oder Einkehr gibt es hier oben jedoch nicht.

Warum HWN 134 ein echtes Wanderziel ist

HWN 134 ist kein Stempel für einen kurzen Halt am Parkplatz. Egal aus welcher Richtung du kommst, du bewegst dich in den Hochlagen und sammelst Höhenmeter. Genau darin liegt der Reiz: Der Weg verbindet den historischen Dammgraben der Oberharzer Wasserwirtschaft mit dem raueren Gelände am Bruchberg und der Wolfswarte.

Die benachbarte Wolfswarte liegt auf dem Bruchberg. Oberharz Tourismus beschreibt ihren Aufstieg als Tour für erfahrene Wanderer und empfiehlt robustes Schuhwerk. Für den Stempel allein musst du nicht zwingend bis auf die Quarzitklippen weitergehen; als Kombination ist die Wolfswarte (HWN 135) aber das naheliegende Hauptziel.

Touren und Startpunkte

  • Von Altenau über den Dammgraben: Starte im Ort und folge der offiziellen Beschilderung in Richtung Dammgraben und Wolfswarte. Der erweiterte Goetheweg führt vom Marktgarten über den Seerosenteich und das Tischlertal zum Dammgraben; von dort wechselst du auf den ausgeschilderten Aufstieg am Gustav-Baumann-Weg. Nach dem Stempel kannst du zum Okerstein beziehungsweise zur Wolfswarte weitergehen oder auf deiner geplanten Route nach Altenau zurückkehren.
  • Anspruchsvolle Runde ab Torfhaus: Die Harzer Wandernadel empfiehlt eine Runde, die den Förster-Ludewig-Platz (HWN 133), den Gustav-Baumann-Weg und die Wolfswarte verbindet. Der Betreiber bezeichnet sie ausdrücklich als anstrengend, aber aussichtsreich. Nutze eine aktuelle Karte: Ältere Beschreibungen nennen bei HWN 149 noch einen früheren Standortnamen, während die Station heute Herzweg Mühlenberg heißt.
  • Streckenwanderung Altenau–Torfhaus: Mit abgestimmter Busverbindung kannst du den Aufstieg aus Altenau, HWN 134 und die Wolfswarte zu einer Streckentour nach Torfhaus kombinieren. Diese Variante erspart den Rückweg auf derselben Route, verlangt aber eine sorgfältige Fahrplan- und Wegeplanung.

Anreise und Versorgung

In Altenau eignet sich der zentrale Bereich am Marktgarten als autofreier Tourstart; nutze ausschließlich ausgewiesene Parkplätze. Torfhaus verfügt über mehrere öffentliche, teils kostenpflichtige Parkplätze und ist mit dem Bus aus Richtung Bad Harzburg und Braunlage erreichbar. Prüfe Fahrplan und letzte Rückfahrt vor dem Start.

Am Stempelkasten stehen weder Gastronomie noch Trinkwasser bereit. Packe ausreichend Getränke, wetterfeste Kleidung und eine offline verfügbare Karte ein. Die Hochlage kann deutlich kühler, windiger und nebliger sein als Altenau.

Schwierigkeit, Kinder und Hunde

Der Gustav-Baumann-Weg erfordert Kondition; die Fortsetzung zur Wolfswarte zusätzlich Trittsicherheit. Je nach Wetter können Pfade nass, steinig, wurzelig oder vereist sein. Die Tour ist nicht kinderwagentauglich. Für bergerfahrene Kinder kann HWN 134 ein gutes Zwischenziel sein, die vollständige Wolfswartenrunde sollte aber nach Kondition und Tagesform geplant werden.

Im Nationalpark gilt ganzjährig Leinenpflicht für Hunde und ein striktes Wegegebot. Verlasse den markierten Weg auch dann nicht, wenn eine digitale Karte eine vermeintliche Abkürzung zeigt. Prüfe vorab die aktuelle Sperrseite und meide den Wald bei Sturm sowie in den Tagen danach.

Standort

Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.

Auf einem Handy kannst du auch diesen 🗺️ Link verwenden, um den Ort in einer Kartenapp zu öffnen.

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Quellen und aktuelle Planung

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