HWN 143 Köte Schindelkopf: Waldweg über der Sösetalsperre

HWN 143 Köte Schindelkopf: Waldweg über der Sösetalsperre

📷 Köte Schindelkopf von Thomas Binder unter Lizenz CC BY-SA 4.0

Die Köte Schindelkopf (HWN 143) steht auf rund 550 Metern Höhe südwestlich des Acker-Höhenzugs. Die 2002 errichtete Schutzhütte erinnert in ihrer Form an die einfachen Unterkünfte der Harzer Köhler. Vom Standort öffnen sich je nach Vegetation Blicke zur Sösetalsperre, nach Osterode und in das südliche Harzvorland.

Zuletzt geprüft: 30. Juli 2026. HWN 143 wird auf der aktuell geöffneten Defektseite der Harzer Wandernadel nicht als defekt geführt.

HWN 143 kurz und knapp

Frage Antwort
Stempelstandort an der Köte auf dem Schindelkopf
Kurzer Start Waldvogelstation oberhalb der Sösetalsperre
Alternative Osterode, Bereich Fuchshaller Weg
Charakter Wald- und Forstwege mit Anstieg
Versorgung Schutzhütte, keine bewirtschaftete Baude
Koordinaten 51.723221, 10.336278

Warum steht hier eine Köte?

Köhler mussten ihre Meiler über viele Tage und Nächte überwachen. Temperatur und Luftzufuhr entschieden darüber, ob aus geschichtetem Holz brauchbare Holzkohle wurde oder der Meiler verbrannte. Die einfachen Hütten boten während dieser Arbeit einen Schlaf- und Schutzplatz. Holzkohle war für Hüttenwerke und Erzverhüttung im Harz ein unverzichtbarer Brennstoff.

Die heutige Köte am Schindelkopf ist keine historische Originalhütte und kein bewirtschaftetes Gasthaus. Sie wurde 2002 als Rast- und Schutzhütte gebaut. Der Stempelkasten befindet sich direkt dort. Diese Einordnung verhindert falsche Erwartungen: Du findest einen ruhigen Waldplatz, keine Ausstellung und keine sichere Verpflegung.

Die Lage am südwestlichen Rand des Acker-Höhenzugs erklärt den Blick: Unterhalb liegt die Sösetalsperre, dahinter öffnet sich das Harzvorland bei Osterode. Junge Bäume oder dichter Sommerbewuchs können einzelne Sichtachsen einschränken. Die Köte bleibt trotzdem ein sinnvoller Pausenpunkt zwischen dem langen Talaufstieg und dem Weiterweg zur Hanskühnenburg.

Zustieg von der Sösetalsperre

Den kürzesten offiziellen Ausgangspunkt nennt die Harzer Wandernadel an der Waldvogelstation oberhalb eines Wanderparkplatzes an der Sösetalsperre. Folge der Beschilderung zum Schindelkopf. Die genaue Weglänge hängt von der gewählten Parkfläche und möglichen Umleitungen ab; plane nicht allein nach einem Karten-Pin.

Die Sösetalsperre wurde zwischen 1928 und 1931 gebaut und war die erste Talsperre der Harzwasserwerke. Sie erfüllt Aufgaben für Trinkwasser, Hochwasserschutz, Niedrigwasser und Energie. Rund um die Vorsperre und die B 498 kann es wegen Bauarbeiten oder Verkehrssperren zu Änderungen kommen. Prüfe die aktuelle Meldung der Stadt Osterode, bevor du diese Anfahrt wählst.

Alternative aus Osterode

Vom Fuchshaller Weg in Osterode führt eine längere Waldroute über den Nassen Weg zur Köte. Diese Variante eignet sich, wenn der Wandertag nicht an der Talsperre beginnen soll. Sie verlangt mehr Zeit, Höhenmeter und sichere Orientierung. Nach Regen können ausgefahrene Forstwege und Laub rutschig werden; im Winter sind die Wege nicht zuverlässig geräumt.

Weiter zur Hanskühnenburg

Wer ausdauernd ist, kann HWN 143 mit der Hanskühnenburg (HWN 144) verbinden. Dabei wird aus der kleinen Kötenrunde eine anspruchsvolle Tour auf den Acker. Prüfe Öffnungszeiten der Baude, Nationalpark-Wegsperren und die Rückwegdistanz. Für eine entspannte Familienwanderung bleibt man besser bei Hin- und Rückweg zur Köte.

Anfahrt

Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.

Auf einem Handy kannst du auch diesen 🗺️ Link verwenden, um den Ort in einer Kartenapp zu öffnen.

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Quellen und aktuelle Planung

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