HWN 173 Waldwiese Hirschbüchenkopf ab Siptenfelde

HWN 173 Waldwiese Hirschbüchenkopf ab Siptenfelde

📷 Hirschbüchenkopf von Thomas Binder unter Lizenz CC BY-SA 4.0

Die Stempelstelle 173, Waldwiese Hirschbüchenkopf, liegt zwischen Güntersberge und Siptenfelde, unterhalb der Pension Waldoase und oberhalb des Selketalstiegs.

Historischer Hintergrund

Bis Anfang der 1990er Jahre stand auf dem Gelände der Pension ein Förderturm als Versorgungsschacht für die Grube Straßberg. Die Verschlussplatte des ehemaligen Schachtes ist noch heute sichtbar.

Wanderwege zur Waldwiese Hirschbüchenkopf

  • Von Siptenfelde: Folge der Beschilderung „Wege deutscher Kaiser und Könige des Mittelalters im Harz“. Gehe am Zaun der Pension Waldoase vorbei zur Stempelstelle.

  • Selketal-Stieg: Die Stempelstelle liegt oberhalb dieses beliebten Wanderwegs.

Tourenplanung und Wegcharakter

Der Stempelkasten steht am Rand einer Waldlichtung auf etwa 416 Metern Höhe. Ab Siptenfelde folgt man der Route „Wege deutscher Kaiser und Könige des Mittelalters im Harz“ und passiert das Grundstück der Pension Waldoase. Das Grundstück bleibt privat; maßgeblich ist der öffentliche, markierte Wanderweg am Zaun. Eine Einkehr oder ein Durchgang über das Gelände sollte nicht vorausgesetzt werden.

Die Waldwiese liegt oberhalb des Selketalstiegs. Wer von Güntersberge oder aus dem Selketal kommt, muss deshalb zusätzliche Steigung einplanen. Breite Forstwege wechseln mit naturbelassenen Abschnitten, die nach Regen weich und im Herbst durch Laub rutschig werden können. Auf der offenen Wiese fehlen bei Sonne Schatten und bei Wind Schutz; Wasser gehört in den Rucksack.

Bergbauspuren richtig einordnen

Die Verschlussplatte nahe der früheren Schachtanlage erinnert an einen Versorgungsschacht der Grube Straßberg. Der Förderturm bestand bis Anfang der 1990er-Jahre. Die Platte ist ein technisches Relikt und kein begehbares Besucherbergwerk. Absperrungen und Grundstücksgrenzen werden respektiert.

Für eine größere Runde passen der Katzsohlteich HWN 172 und das Schaubergwerk Glasebach HWN 175 thematisch gut. Beide Verlängerungen machen aus dem kurzen Stempelweg eine längere Wanderung; Distanz, Rückweg und mögliche Busverbindungen sollten vorher mit einer aktuellen Karte geplant werden. Im Winter sowie nach Forstarbeiten sind Veränderungen des Wegezustands möglich.

Startlogistik und Verhalten auf der Waldwiese

Der Navigationslink zeigt den Stempelkasten und keine öffentliche Zufahrt. In Siptenfelde wird ausschließlich auf ausgewiesenen Flächen geparkt; Zufahrten zur Pension, Forstwege und landwirtschaftliche Wege bleiben frei. Wer aus Güntersberge kommt, prüft zusätzlich den Höhenunterschied und plant den Rückweg, statt nur die Entfernung auf der Karte zu betrachten.

Auf der Waldwiese können im Frühjahr und Frühsommer Wildtiere und Bodenbrüter besonders empfindlich reagieren. Deshalb wird die offene Fläche nicht querfeldein abgekürzt. Hunde bleiben auf dem Weg und in unmittelbarer Kontrolle. Zeckenschutz und eine Kontrolle nach der Tour sind im hohen Gras sinnvoll.

Der Platz ist bei trockenem Wetter ein angenehmer Rastpunkt, bietet aber weder Toilette noch sichere Wasserquelle. Abfälle werden vollständig mitgenommen. Bei Gewitter ist die offene Wiese kein geeigneter Aufenthaltsort; dann rechtzeitig in tiefere, freigegebene Bereiche zurückkehren.

Anfahrt

Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.

Auf einem Handy kannst du auch diesen 🗺️ Link verwenden, um den Ort in einer Kartenapp zu öffnen.

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Quellen und aktuelle Planung

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