HWN 175 Schaubergwerk Glasebach: Tour ab Straßberg

HWN 175 Schaubergwerk Glasebach: Tour ab Straßberg

📷 Grube Glasebach 2 von Markscheider unter Lizenz CC BY 3.0

Das Schaubergwerk Glasebach liegt etwa 800 m von Straßberg entfernt im Tal des Glasebachs. Die Stempelstelle befindet sich am Eingang des alten Glasebacher Stollens, nahe eines historischen Kalkofens.

Historischer Kalkofen

Der Kalkofen steht direkt am Kalksteinbruch. Die Kalksteine wurden in den Ofen in Form eines Gewölbes eingesetzt und mit Lehm abgedeckt. Von unten wurde ein Holzfeuer entzündet, bis alle Steine durchgebrannt waren.

Wanderwege zum Schaubergwerk Glasebach

  • Startpunkt Straßberg: Vom Ortsausgang Straßberg führt ein Wiesenweg direkt zum Schaubergwerk.

  • Neudorfer historischer Bergbaurundwanderweg: Eine abwechslungsreiche Runde rund um Neudorf mit drei Pflichtstempeln für den “Harzer Steiger”, darunter das Schaubergwerk Glasebach.

Stempeln und Bergwerksbesuch trennen

Der Stempelkasten befindet sich am Alten Glasebacher Stollen in der Nähe des historischen Kalkofens auf etwa 293 Metern Höhe. Für den Stempel ist keine Grubenführung erforderlich. Ein Besuch des Schaubergwerks ist ein separates Angebot mit eigenen Öffnungs-, Führungs- und Sicherheitsbedingungen. Termine ändern sich saisonal; aktuelle Informationen und eine mögliche Anmeldung sollten vor der Anreise direkt beim Betreiber oder der Tourist-Information geprüft werden.

Bei einer Führung werden bergmännische Anlagen aus unterschiedlichen Epochen gezeigt. Dazu gehören die rekonstruierte Radstube, Wasserhebetechnik und untertägige Grubenbereiche. Angaben zu Dauer, zugänglichen Sohlen und Mindestalter sind veranstaltungsabhängig. Unter Tage sind warme Kleidung und festes Schuhwerk sinnvoll; für Mobilitätseinschränkungen ist vorab zu klären, welche Treppen und Engstellen zu bewältigen sind.

Wandern rund um Straßberg

Vom ausgeschilderten Parkplatz beziehungsweise Ortsrand Straßberg ist der Stempel auf einem vergleichsweise kurzen Weg erreichbar. Wer den Neudorfer Bergbaurundwanderweg wählt, kombiniert mehrere technische Denkmale und deutlich mehr Kilometer. Die Stahlquelle HWN 193 und Hellergrund HWN 194 passen in eine lange Bergbautour; sie sind keine kurze Zugabe zum Museumsbesuch.

Wiesen- und Waldwege können nach Regen weich sein. An historischen Schächten, Mundlöchern und Mauern bleibt man hinter Absperrungen und betritt keine ungesicherten Hohlräume. Unterwegs gibt es außerhalb des Besucherbetriebs keine verlässliche Versorgung, deshalb Wasser und Proviant einpacken.

Anreise und Zeitbudget

Der Navigationslink führt zum Stempelkasten im Gelände. Für die Anfahrt wird der ausgeschilderte Besucher- beziehungsweise Wanderparkplatz des Schaubergwerks gewählt, nicht das Mundloch. Rettungs- und Betriebszufahrten müssen frei bleiben. Eine gebuchte Führung erfordert zusätzliche Zeit für Anmeldung, Sicherheitsunterweisung und Ausrüstung; der reine Stempelweg ist deutlich kürzer.

In einem Bergwerk herrschen unabhängig von der Außentemperatur kühle und feuchte Bedingungen. Auch im Sommer gehören eine zusätzliche Schicht und robuste Schuhe ins Gepäck, falls eine Führung bestätigt ist. Helme und sonstige Schutzausrüstung werden nur nach den Vorgaben des Betreibers verwendet. Menschen mit Platzangst, eingeschränkter Mobilität oder kleinen Kindern klären vorab, ob die aktuelle Führung geeignet ist.

Wer den Bergbaurundweg geht, startet früh genug und speichert die Abzweige zu Stahlquelle, Teichen und Neudorf offline. Ein Museumsbesuch sollte nicht erst nach einer langen Runde ohne reservierten Termin erwartet werden.

Anfahrt

Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.

Auf einem Handy kannst du auch diesen 🗺️ Link verwenden, um den Ort in einer Kartenapp zu öffnen.

Stempel in der Nähe

Quellen und aktuelle Planung

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