HWN 187 Lauenburg: Burgruinen-Tour ab Stecklenberg

HWN 187 Lauenburg: Burgruinen-Tour ab Stecklenberg

📷 Lauenburg (kleine) 02 von MacElch (Rainer Kunze) unter Lizenz CC BY-SA 3.0

Die Burgruine Lauenburg liegt oberhalb von Stecklenberg. Sie besteht aus der Großen und der Kleinen Lauenburg. Heute sind noch Reste der Vorburg mit Bergfried erhalten. Dort befindet sich die Stempelstelle 187 der Harzer Wandernadel. Ein Aussichtsturm bietet einen schönen Blick auf das Harzvorland. 🏰🌄

Geschichte der Lauenburg

Erstmals 1164 erwähnt, war die Lauenburg eine bedeutende, zweiteilige Höhenburg. Die ungefähr 200 Meter lange Große Lauenburg und die rund 50 Meter lange Vorburg wechselten mehrfach den Besitzer. Die Anlage wurde erobert, wiederhergestellt und später als Steinbruch genutzt; eine pauschale Zerstörung „im 14. Jahrhundert“ greift deshalb zu kurz. Heute erinnern Mauerreste und Informationstafeln an ihre Größe.

Wanderwege zur Lauenburg

Mögliche Startpunkte zur Stempelstelle 187:

  • Stecklenberg: Parkplatz Stecklenburg (1,4 km)
  • Bad Suderode: Parkplatz L239 Sportplatz / Felsenkeller (3,9 km)
  • Friedrichsbrunn: Parkplatz Am Ramberg (4,6 km)
  • Weddersleben: Parkplatz Teufelsmauer (4,3 km)

Die Wege sind gut ausgeschildert und führen durch abwechslungsreiche Landschaften. 🚶‍♂️🌳

Empfohlene Rundwanderung ab Stecklenberg

Bodetal Tourismus beschreibt eine ungefähr fünf Kilometer lange Runde von Stecklenberg über Stecklenburg und Lauenburg durch das Wurmbachtal zurück. Trotz der kurzen Distanz summieren sich rund 150 Höhenmeter, und einzelne Anstiege sind steil. Ausgangspunkt ist der Wegweiser gegenüber der Stecklenberger Kirche. Alternativ führt der Weg durch den Kurpark und über die Calciumquelle zur Stecklenburg.

Der Stempelkasten steht laut offizieller Beschreibung unterhalb der Vorburg neben einer Informationstafel, auf etwa 330 Metern Höhe. Natur- und Geschichtslehrpfad erklären die beiden Burganlagen. Mauern und lose Steine werden nicht bestiegen; Ruinen können jederzeit Steinschlag oder instabile Bereiche aufweisen. Eine Absperrung vor Ort hat Vorrang vor älteren Tourenbeschreibungen.

Aussicht, Wege und Versorgung

Vom Bereich der Vorburg reicht der Blick bei klarer Sicht zur Teufelsmauer und in das Harzvorland. Für die Plattform beziehungsweise den Aussichtspunkt sind Stufen und unebene Flächen zu bewältigen. Nach Regen werden die steilen Waldpfade rutschig, im Winter ist mit Eis zu rechnen.

In der Ruine gibt es keine verlässlich geöffnete Einkehr. Wasser und Proviant werden in Stecklenberg organisiert. Wer die Tour verlängern möchte, kann den Anhaltinischen Saalstein HWN 186 oder die Teufelsmauer Weddersleben HWN 188 einplanen. Beides sind zusätzliche Strecken mit eigenem Rückweg, nicht unmittelbare Abstecher.

Praktische Orientierung

Der Navigationslink markiert den Stempelkasten an der Ruine, nicht den Parkplatz. Für die empfohlene Runde wird zunächst die Kirche in Stecklenberg angesteuert und eine ausgewiesene Parkfläche genutzt. Die Markierungen grüner Balken und Krone führen zum steilen Anstieg; an der Ruine helfen Lehrpfadtafeln bei der Zuordnung von Vor- und Hauptburg.

Für den Rückweg durch das Wurmbachtal bleibt die Rundwegmarkierung entscheidend. Wer bei Nässe unsicher ist, kehrt lieber auf dem bekannten Aufstiegsweg zurück. Die hölzerne Aussichtskonstruktion wird nur betreten, wenn keine Sperrung oder sichtbare Beschädigung vorliegt.

Anfahrt

Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.

Auf einem Handy kannst du auch diesen 🗺️ Link verwenden, um den Ort in einer Kartenapp zu öffnen.

Stempel in der Nähe

Diese Stempelstellen sind ebenfalls einen Besuch wert und gut von der Lauenburg aus zu erreichen. 🗺️🖋️

Quellen und aktuelle Planung

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