HWN 188 Teufelsmauer Weddersleben: Rundweg

HWN 188 Teufelsmauer Weddersleben: Rundweg

📷 Fotothek df ld 0003066 001 Landschaften ^ Hügellandschaften - Gebirgslandschaften von Richard Peter unter Lizenz CC BY-SA 3.0 de

Die Teufelsmauer bei Weddersleben ist eine beeindruckende Felsformation im nördlichen Harzvorland. Sie erstreckt sich über zwei Kilometer von Weddersleben bis Warnstedt. Markante Abschnitte sind der Königstein, die Mittelsteine und die Papensteine. Die Stempelstelle 188 der Harzer Wandernadel befindet sich hier.

Geologie und Geschichte

Die Teufelsmauer besteht aus harten Sandsteinen der oberen Kreidezeit. Ihre ungewöhnlichen Formen haben zahlreiche Sagen inspiriert. Bereits Johann Wolfgang von Goethe besuchte 1784 diese beeindruckende Felsformation.

Wanderwege zur Teufelsmauer Weddersleben

  • Startpunkt Weddersleben: Vom Parkplatz “Teufelsmauer” führt ein beschilderter Pfad entlang der Bode direkt zur Stempelstelle.

  • Rundwanderung: Bodetal Tourismus beschreibt ab dem Parkplatz Teufelsmauer eine etwa 7,4 Kilometer lange Runde über Königstein, Mittelsteine und Papensteine zurück an die Bode.

Wegcharakter und Naturschutz

Die offizielle Runde wird als leicht eingestuft und mit knapp zwei Stunden reiner Gehzeit angegeben. Auf dem Felskamm kommen dennoch Treppen, kurze steilere Stellen und unebene Sandsteinpfade vor. Bei Nässe wird der Fels glatt; an sonnigen Tagen gibt es auf den offenen Abschnitten wenig Schatten. Wasser, Sonnenschutz und feste Schuhe sind sinnvoll.

Der Stempelkasten liegt auf rund 141 Metern Höhe im Bereich der markanten Felsrippe. Die Teufelsmauer ist ein geschütztes Geotop und bei Weddersleben seit 1935 Naturschutzgebiet; erste Schutzmaßnahmen reichen noch weiter zurück. Bleibe auf den markierten Wegen, klettere nicht auf gesperrte Felsen und pflücke keine seltenen Pflanzen. Hunde werden so geführt, dass sie Bodenbrüter und Weidetiere nicht stören.

Route richtig einordnen

Der Teufelsmauerstieg verbindet auf rund 30 bis 35 Kilometern mehrere voneinander getrennte Felsabschnitte zwischen Ballenstedt und Blankenburg. Die Stempelstelle HWN 188 liegt am Abschnitt Weddersleben–Warnstedt. Hamburger Wappen und Großvaterfelsen gehören zwar ebenfalls zur Teufelsmauer, sind aber keine unmittelbaren Nachbarfelsen und erfordern eigene Touren.

Eine kurze Kombination ist mit der Lauenburg HWN 187 möglich, wenn zusätzliche Kilometer eingeplant werden. Einkehrangebote in den Orten haben wechselnde Öffnungszeiten; für die Naturrunde sollte man sich selbst versorgen.

Sonne, Wind und Familienplanung

Der Rundweg ist familienfreundlich beschrieben, enthält aber Holztreppen und kurze Kletterstellen. Kleine Kinder brauchen dort eine freie Hand und unmittelbare Begleitung; Kinderwagen sind für den Kammweg ungeeignet. Eine einfachere Alternative bleibt auf den tieferen Wegen an der Bode und läuft den Stempel gezielt an, ohne den gesamten Felskamm zu überschreiten.

Die offenen Sandsteinrippen heizen sich an Sommertagen stark auf. Früh starten, ausreichend Wasser mitnehmen und Pausen nicht auf empfindlicher Vegetation einlegen. Bei Gewitter oder starkem Wind wird der exponierte Kamm verlassen. Im Winter können Treppen und Fels vereisen.

Der Google-Punkt ist der Stempelkasten. Autofahrende navigieren zunächst zum offiziellen Parkplatz Teufelsmauer an der Bodebrücke. Feldwege und landwirtschaftliche Zufahrten sind keine Parkplätze. Bahnreisende können Neinstedt oder Thale als Ausgangspunkt prüfen, müssen aber den zusätzlichen Fußweg und aktuellen Fahrplan berücksichtigen.

Anfahrt

Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.

Auf einem Handy kannst du auch diesen 🗺️ Link verwenden, um den Ort in einer Kartenapp zu öffnen.

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Quellen und aktuelle Planung

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