HWN 193 Stahlquelle: Bergbauweg bei Neudorf
📷 Rastplatz Stahlquelle von Thomas Binder unter Lizenz CC BY-SA 4.0
Die Stahlquelle liegt oberhalb des Tals der Schmalen Wipper auf dem Wipperberg bei Neudorf. Sie wurde 1926 entdeckt und 1931 für Besucher erschlossen. Seitdem trägt sie zum Ruf Neudorfs als Erholungsort bei.
Historischer Hintergrund
Die Quelle wurde 1926 von Obersteiger W. Bock entdeckt. 1931 wurde sie für den Fremdenverkehr erschlossen und stärkte Neudorfs Ruf als Erholungsort.
Wanderwege zur Stahlquelle
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Neudorfer Bergbaurundwanderweg: Ein 15 km langer Weg, der die über 600-jährige Bergbaugeschichte des Neudorfer Reviers präsentiert. Über die “Menschentrappe”, einen steilen Hohlweg, gelangt man zur Stahlquelle.
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Kurze Route: Vom kleinen Parkplatz an der Straße von Neudorf nach Dankerode führt ein kurzer Weg direkt zur Stahlquelle.
Kurzer Stempelweg oder Bergbaurunde
Für den direkten Besuch empfiehlt auch Harzgerode Tourismus den kleinen Parkplatz an der Straße von Neudorf nach Dankerode. Der Weg zum Stempelkasten auf etwa 417 Metern Höhe ist wesentlich kürzer als die komplette Bergbaurunde, enthält aber den steilen Hohlweg der „Menschentrappe“. Nach Regen kann dieser Abschnitt schlammig und rutschig sein.
Der rund 15 Kilometer lange historische Bergbaurundwanderweg führt von Neudorf unter anderem zur Grube Glasebach, zu Birnbaum- und Teufelsteich sowie zur Stahlquelle. Er erklärt mehr als 600 Jahre Bergbaugeschichte, verlangt aber ausreichend Zeit, Kondition und einen kompletten Proviant. Die Grube Glasebach HWN 175 und Hellergrund HWN 194 lassen sich so sinnvoll verbinden.
Eisenhaltig bedeutet nicht automatisch Trinkwasser
Die Quelle wurde 1926 von Obersteiger W. Bock entdeckt und 1931 touristisch erschlossen. Ihre rötlich-braunen Ablagerungen entstehen durch den hohen Eisengehalt. Aus der historischen Bezeichnung als Gesundbrunnen folgt jedoch keine aktuelle Trinkwasserfreigabe. Trinke das Quellwasser nur, wenn eine zuständige Stelle vor Ort ausdrücklich die heutige Qualität bestätigt.
Am Rastplatz gibt es keine Bewirtschaftung. Wasser wird daher aus sicherer Quelle mitgebracht. Waldwege können durch Forstarbeiten, Sturm oder winterliche Glätte beeinträchtigt sein. Historische Stollen, Schächte und Wasseranlagen werden nur von freigegebenen Wegen aus betrachtet.
Orientierung auf der Menschentrappe
Der Navigationslink zeigt die Quelle im Wald. Für den kurzen Zugang wird zunächst der von Harzgerode Tourismus genannte kleine Parkplatz an der Straße Neudorf–Dankerode gewählt. Der Einstieg darf den Straßenverkehr und Forstzufahrten nicht behindern. Auf dem steilen Hohlweg ist bergab mehr Vorsicht nötig als bergauf; Wanderstöcke können bei Nässe helfen.
Für die 15-Kilometer-Runde werden Start und Laufrichtung in Neudorf festgelegt. Teiche, Glasebach und Stahlquelle liegen nicht in einer geraden Linie, sondern werden über das markierte Bergbauwegenetz verbunden. Eine gedruckte oder offline gespeicherte Karte schützt vor Umwegen bei fehlendem Empfang.
Die eisenhaltigen Ablagerungen dürfen fotografiert, aber nicht abgekratzt werden. Auch das Auffüllen einer Trinkflasche ist ohne aktuelle Freigabe keine gute Idee. Für Hunde wird eigenes Wasser mitgeführt; sie sollten weder aus der Quellfassung noch aus bergbaulich beeinflussten Gewässern trinken.
Anfahrt
Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.