HWN 67 Weißer Hirsch: Aussicht über Treseburg
📷 Weißer Hirsch von Thomas Binder / B.Thomas95 unter Lizenz CC BY-SA 4.0
Der Weiße Hirsch ist eine Felsklippe oberhalb von Treseburg. Die Harzer Wandernadel nennt für den Standort 414 Meter Höhe und rund 150 Meter Abstand über dem Bodetal. Von den Bänken an der gesicherten Aussicht blickt man auf den Ort, die umgebenden Höhen und bei klarer Sicht bis zum Brocken. Der Kasten steht direkt am Aussichtspunkt.
Die Höhe wird in anderen Karten teilweise abweichend angegeben. Für die Tourenplanung ist wichtiger, dass der Anstieg aus Treseburg auf kurzer Strecke viele Höhenmeter gewinnt. Der Platz ist Aussicht und Rastpunkt, keine bewirtschaftete Hütte.
Tourenplanung und Startpunkte
Der direkte Start liegt am Parkplatz an der Bode in Treseburg. Man geht zunächst Richtung Allrode; hinter dem Bereich des Hotels „Zur Luppbode“ zweigt der steile Pfad zum Weißen Hirsch ab. Bodetal Tourismus beschreibt eine aktive Streckenwanderung von Treseburg über HWN 67, Pfeil-Denkmal (68) und La Viershöhe (72) zum Hexentanzplatz. Sie ist etwa 10 Kilometer lang und mit drei Stunden angegeben.
Der Terrainkurweg 22 bildet eine längere Runde von rund 14,8 Kilometern und 425 Höhenmetern. Mehrere andere namentlich ähnliche Treseburger Ringwege werden aktuell als gesperrt geführt. Deshalb Tracknamen genau vergleichen und nicht annehmen, jeder „Weiße-Hirsch-Rundweg“ sei frei.
Wegcharakter, Saison und Einkehr
Der Direktaufstieg ist steil, wurzelig und bei Nässe rutschig. Gute Schuhe und Wanderstöcke helfen vor allem bergab. Die Streckenwanderung zum Hexentanzplatz ist trotz moderater Gesamtlänge keine Spazierroute, weil weitere Anstiege und naturbelassene Pfade folgen.
In Treseburg und am Hexentanzplatz gibt es saisonale Einkehrmöglichkeiten; unterwegs ist Versorgung nicht garantiert. Bus- oder Seilbahnbetrieb für eine Streckentour vorher prüfen. Im Winter können Hochwege begehbar sein, während die tiefe Bodetalschlucht gesperrt ist. Für die Einwegtour sollte neben dem Fahrplan auch eine Rückfalloption feststehen, falls der letzte Anschluss oder der Seilbahnbetrieb ausfällt.
Konkreter Tourencheck
Der Weiße Hirsch verlangt bereits kurz nach Treseburg eine ehrliche Konditionsentscheidung. Der steile Pfad gewinnt auf kleiner Distanz rund 150 Höhenmeter über dem Tal; wer beim Aufstieg Probleme hat, sollte nicht erst am späteren Höhenweg über eine Rückkehr nachdenken. Stöcke, Profilsohlen und ein langsames Anfangstempo helfen insbesondere für den späteren Abstieg. Der gesicherte Aussichtspunkt wird nicht außerhalb der vorgesehenen Fläche betreten.
Bei der Streckenwanderung zum Hexentanzplatz sind HWN 68 und 72 logische Folgestempel. Trackname und aktueller Status müssen genau passen, weil mehrere ähnlich benannte Treseburger Ringwege als gesperrt geführt werden. Rückfahrt, Bus oder Seilbahn werden vor dem Start geprüft und mit einer Alternative versehen. Im Winter kann der Hochweg anders beurteilt sein als die gesperrte tiefe Bodetalschlucht; eine offene Höhenroute ist keine Erlaubnis, später über den Talpfad abzukürzen. An der Bank bleibt der Rettungsweg frei.
Navigation zum Stempelkasten
Unter diesem 📍 Link ist die Stempelstelle der Harzer Wandernadel in Google Maps zu finden.