HWN 99 Harzer Holzdampflok: neuer Standort
📷 Harzer Holzdampflok von M.J. unter Lizenz CC BY 3.0
HWN 99 steht dauerhaft an der lebensgroßen Harzer Holzdampflok auf dem Galgenberg oberhalb von Neustadt. Der frühere Standort „Hörninger Sattelköpfe“ ist nicht mehr aktuell. Die Harzer Wandernadel begründet die Verlegung mit wiederholten Sachbeschädigungen. Alte GPX-Dateien, Blogbeiträge und Karten können deshalb weiterhin in die falsche Richtung führen.
Für die Planung gelten die korrigierten Zielkoordinaten 51.557190, 10.825630. Sie bezeichnen den Stempelkasten an der Holzlok, nicht einen Parkplatz. Wer Navigation und Wegweiser abgleicht, erkennt die neue Lage südlich von Neustadt am Südharzer Dampflok Steig.
Wahrzeichen des Dampflok Steigs
Der Südharzer Dampflok Steig ist knapp 42 Kilometer lang und überwindet auf seiner Gesamtroute nach Angaben der Harzer Wandernadel gut 2.000 Höhenmeter. Er verbindet Landschaft und Bahngeschichte im Naturpark Südharz. Die Etappe von Neustadt Richtung Nordhausen verläuft stärker durch offene Flächen als andere Abschnitte und führt an der großen Holzlok sowie einer mehr als 600 Jahre alten Eiche vorbei.
Die Skulptur dient als unmissverständlicher Rast- und Orientierungspunkt. Von ihr fällt der Blick zurück zur Ruine Hohnstein und zu den bewaldeten Harzhängen. Auf dem offenen Galgenberg fehlen bei Hitze Schatten und bei Wind Schutz; Wettervorsorge ist daher wichtiger als im Talwald.
Die Dampflok ist eine moderne Holzskulptur und kein historisches Schienenfahrzeug. Sie steht bewusst als Wegzeichen für den Themenweg. Holz arbeitet unter Sonne und Niederschlag; Absperrungen oder Reparaturen am Objekt werden respektiert, und zum Fotografieren wird nicht auf empfindliche Bauteile geklettert.
Zustieg aus Neustadt
Von Neustadt folgt man den roten Wegzeichen mit weißer Dampflok bergauf zum Galgenberg. Als Start eignen sich reguläre Parkmöglichkeiten oder die Tourist-Information im Ort. Der Zugang verläuft über Wanderwege und offene Fluren. Feldzufahrten werden nicht zu Parkplätzen umfunktioniert.
Nach Regen können Gras- und Erdwege weich sein; im Hochsommer sind Sonnenschutz und ausreichend Wasser entscheidend. Bei Gewitter meidet man die offene Höhe. Eine Offline-Karte verhindert, dass veraltete Standortdaten der früheren HWN 99 die Route überschreiben.
Längere Touren und Versorgung
Wer dem Dampflok Steig weiter folgt, kann eine ausgedehnte Streckentour Richtung Nordhausen planen. Dafür müssen Rückfahrt und Kondition zur Gesamtlänge passen. Näher liegt die Kombination mit der Ruine Hohnstein; auch Ebersburg und Glockensteine sind mögliche Ziele einer deutlich größeren Südharzrunde.
Die Markierung des Fernwegs unterstützt die Orientierung, ersetzt aber keine Etappenplanung. Abzweige können durch Vegetation verdeckt oder vorübergehend umgeleitet sein. Wer nur HWN 99 besucht, kehrt auf dem bekannten Weg nach Neustadt zurück, statt versehentlich der nächsten langen Etappe zu folgen.
Direkt an der Holzlok gibt es keine verlässlich geöffnete Einkehr oder Wasserstelle. Neustadt ist der beste Ort für Versorgung vor dem Anstieg. Der Stempel ist frei zugänglich, dennoch wird vor dem Start die aktuelle Defektseite geprüft: Sie ist die maßgebliche Quelle für weitere Standort- oder Wegänderungen.
Stempel in der Nähe
- „Ruine Hohnstein“ (HWN 98)
- „Ebersburg“ (HWN 100)
- „Glockensteine“ (HWN 198)
- „Neustädter Talsperre“ (HWN 218)
Anfahrt zur Stempelstelle
Die Zielkoordinaten führen zum Stempelkasten, nicht automatisch zu einem legalen Parkplatz. Über diesen 📍 Google-Maps-Link lässt sich HWN 99 öffnen.